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Kultur- und Schulsenat

Schulbus zur Heimatringschule kommt wieder

Zum 6. November fährt morgens ein zusätzlicher Schulbus von Beiersdorf zur Heimatringschule. Senat fällt einstimmigen Beschluss.
Künftig fahren keine Pendler mehr mit dem  7.50 Uhr-Bus. Die SÜC setzt nämlich einen zusätzlichen Schulbus ein, um die Situation am Morgen zu entschärfen.Radio-Eins
 
von CHRISTIANE LEHMANN
Allen Grund zum Feiern haben die engagierten Mütter der Beiersdorfer Elterninitiative. Ab 6. November, also nach den Herbstferien, setzt die SÜC wieder einen Schulbus von Beiersdorf zur Heimatringschule ein. Der Kultur- und Schulsenat stimmte damit dem Antrag der CSB-Fraktion am Donnerstag vorbehaltlos zu.
Der Hartnäckigkeit der Eltern, die auch den neuen Kinderbeauftragten Thomas Apfel mit ins Boot geholt hatten, ist es zu verdanken, dass der Senat seinen im Juli einstimmig gefällten Beschluss jetzt zurücknahm.
Wie Hubert Dehler von der SÜC ausführte, fährt ab 6. November täglich (Montag bis Freitag) um 7.50 ein Schulbus ab Wendeplatz Beiersdorf. Zwischen 8 und 8.05 Uhr wird er an der Tankstelle im Kürengrund ankommen, von wo aus die Kinder zur Heimatringschule laufen können. Beaufsichtigt werden sie von einem Schulwegbegleiter. Damit hat sich die Situation am Morgen wesentlich entschärft.
Bisher fahren täglich zwischen 56 und 82 Kinder und Pendler um 7.41 ab Beiersdorf Richtung Coburg. Die Grundschüler haben keinen Platz zum Sitzen und müssen sich gut festhalten. Haltepunkt ist die Gaudlitzkreuzung. Von dort laufen sie dann mit Schulweghelfern zur Schule.
Ulrich Bosecker von der Polizei war von Anfang an eingebunden und überzeugte sich mehrmals vor Ort von den Verhältnissen. Grundsätzlich, führte er am Donnerstag aus, sei der Schulweg nicht als gefährlich einzustufen. Das Problem sei die Besetzung des Busses und die Platzverteilung. "Die Kinder haben ja alle Schultaschen und sind damit eigentlich zwei Personen", sagte Bosecker. Das sei besonders für die Erstklässler nicht einfach.
Von einer gefühlten Gefährdung sprach auch Schulamtsleiter Klaus Anderlik. Der öffentliche Druck durch Leserbriefe und die Unterschriftensammlung der Elterninitiative sowie eine Überprüfung durch das Ordnungsamt und die Einbeziehung des Kinderbeauftragten habe schließlich zu einem Umdenken geführt.
Die Situation zum Schulschluss stellt sich nämlich noch einmal anders dar. Da sind die Kinder auf vier Zeiten verteilt. Um 13.15 Uhr fährt für die meisten Kinder, die da Schulschluss haben ein Extra-Bus. Zu den anderen Schlusszeiten begleitet ein erfahrener Schulweghelfer die Schüler zur Haltestelle Gaudlitz zum Linienbus. Bei schlechtem Wetter wurde mit der Firma Gaudlitz vereinbart, dass sich die Kinder unterstellen dürfen. Der Bau des geplante Bushäuschen verzögere sich noch etwas.
Die Kosten für die neue Lösung belaufen sich nach Auskunft von Anderlik auf etwa 13 000 Euro. Damit sind die ursprünglich angedachten Einsparungen nicht mehr zu realisieren und müssen für den haushalt 2018 als Ausgaben angesetzt werden.
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