Coburg
Haushaltsmittel

Sanieren in Coburg, neu bauen in der Rosenau

Der Freistaat will nächstes Jahr insgesamt 8,3 Millionen Euro im Raum Coburg verbauen: Das Geld fließt ins Gewerbeaufsichtsamt und die Rosenau.
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Soll barrierefrei gestaltet werden: das Gewerbeaufsichtsamt in Coburg. Foto: Simone Bastian
Soll barrierefrei gestaltet werden: das Gewerbeaufsichtsamt in Coburg. Foto: Simone Bastian
Das bayerische Kabinett hat den entsprechenden Beschluss gefasst, die zuständigen Ausschüsse müssen noch zustimmen. Klappt das alles, dann stehen im nächsten Jahr über 8,3 Millionen Euro für Bauprojekte in Coburg und Rödental zur Verfügung. Darüber informierte am Mittwoch der Landtagsabgeordnete Jürgen W. Heike (CSU).
Im Gewerbeaufsichtsamt sollen Verkabelung und Elektroinstallation erneuert werden. Außerdem sei das Gebäude sanierungsbedürftig, heißt es in der Haushaltsunterlage. Neben allgemeinen Sanierungsmaßnahmen sei geplant, die Barrierefreiheit zu verbessern. Dafür sind insgesamt 3,5 Millionen Euro vorgesehen.
Das Gewerbeaufsichtsamt ist eine Behörde der Regierung von Oberfranken. Sie nutzt aber nur einen Teil des 1876 errichteten neogotischen Gebäudes am Bürglass. Ein Teil des rund 63 Meter langen Baue beherbergt die Außenstelle des Arbeitsgerichts Bamberg.
Das Schloss Rosenau nebst Park befindet sich ebenfalls im Besitz des Freistaats Bayern. Dort soll der Bau- und Betriebshof für die Schloss- und Gartenverwaltung neu errichtet werden. Die alten Gebäude werden danach abgebrochen. Denn die entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen, heißt es im Projektdatenblatt. Das habe eine Begehung im März 2015 ergeben: Die Gebäude seien aufgrund ihres Alters in einem schlechten Zustand, sie haben statische Mängel und sanitäre Einrichtungen fehlen. Deshalb sollen der alte Bau- und Betriebshof nahe der Orangerie abgerissen werden. Die Wirtschaftsgebäude unterhalb des Schlosses dagegen stehen unter Denkmalschutz. Dort befinden sich laut Projektdatenblatt die Fahrzeuggrube, der Waschplatz und ein Lager. Diese Gebäude sollen nach Fertigstellung des Neubaus anders genutzt werden.
Der neue dreiseitige Werkshof wird so angelegt, dass die Sichtachse zum Schloss frei bleibt. Er wird außerdem ein Überwinterungshaus erhalten, so dass die Schloss- und Gartenverwaltung es sich dann ersparen kann, die großen Kübelpflanzen während des Winters andernorts unterzustellen.
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