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Die Pazdera AG will weiter wachsen

Das Metallbau-Unternehmen hat seinen Vorstand komplettiert, nun ist es auf der Suche nach neuen Mitarbeitern. Die Standorte in Coburg und Naila sollen ausgebaut werden, um auch größere Projekte zu stemmen.
 
Neue Arbeitsplätze im produzierenden Gewerbe gelten in der Region fast als Seltenheit. Umso erfreulicher ist die Entwicklung der Coburger Pazdera AG. Das Unternehmen sucht Mitarbeiter sowohl in der Produktion als auch im mittleren Management. Zum Hintergrund: Im vergangenen Jahr verschmolzen drei Einzelfirmen – Pazdera Metallbautechnik, Thierron Fassadensysteme und Trostdorf Metallbautechnik – zur Pazdera AG. Das nicht börsennotierte Unternehmen plant, konstruiert, fertigt und montiert Hightech-Glas-Metall-Fassaden für Gewerbe- und Behördenbauten, aber auch für den privaten Bereich. Ein weiteres Standbein ist die Fertigung von Maschinen-Einhausungen und Sicherheitstechnik. Der Vorstandsvorsitzende, Michael Pazdera, informierte gestern im Gespräch mit dem Coburger Tageblatt, dass das Führungsgremium nun komplett sei: Ulrich Bretschneider, zwölf Jahre als Unternehmerberater tätig, ist für die Finanzen zuständig. Die Standorte Coburg und Naila sollen ausgebaut werden. So gelte es, der steigenden Nachfrage nach Bau-Großprojekten aus dem In- und Ausland mit entsprechenden Kapazitäten zu begegnen. In Coburg und Naila sind 230 Mitarbeiter beschäftigt, 20 junge Menschen werden ausgebildet: Technische Zeichner, Metallbauer und Kaufleute. Die Fertigung ist personalintensiv, denn hier gibt es nicht Standard-, sondern Individuallösungen. „Wir hatten noch nie identische Projekte“, sagt Vorstandschef Pazdera. Die Kunden sind meist in Deutschland, aber auch rund um den Globus. Auf der Referenzliste finden sich zum Beispiel die Bibliothek in Seattle, deutsche Botschaften und der Lehrter Bahnhof in Berlin. Langjährige Zusammenarbeit pflegt man auch mit regionalen Kunden, wie Kapp und Waldrich. Gegenüber dem Wettbewerb sieht sich die Pazdera AG unter den zehn Besten. Nach der Marktbereinigung in den 90-ern seien viele kleinere und eine Handvoll große Firmen übrig. Als eine Aufgabe für die Zukunft sieht Finanzvorstand Ulrich Bretschneider das Akquirieren geeigneter Fachkräfte sowie die Optimierung der Strukturen und Abläufe. „Das Zusammenspiel von Betriebswirtschaft und Technik beherrschen, das ist ein Wettbewerbsvorteil.“

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