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2. Handball-Bundesliga

HSC Coburg vergoldet den Heimsieg

Ein 0:4-Rückstand lässt die Vestestädter kalt: Mit 27:13 siegte das Gorr-Team ganz souverän beim HC Rhein Vikings und stellt den Kontakt nach oben her.
 
Nach der Gala am Freitagabend folgte die Pflicht am Sonntag: Mit 27:13 (10:7) landeten die Zweitliga-Handballer ihren ersten Saisonsieg in der Fremde. Trotz einer schnellen 4:0-Führung war der gastgebende Aufsteiger HC Rhein Vikings gegen erneut bärenstark verteidigende Vestestädter chancenlos. Nach dem durchwachsenen Saisonstart hat das Team von Trainer Jan Gorr mit der optimalen Ausbeute von 4:0 Punkten am Doppelspieltag sein Konto nun auf 7:3 Zähler verbessert und damit den Kontakt zur Spitzengruppe hergestellt.

Das Tänzchen nach Spielschluss im Castello im Düsseldorfer Stadtteil Reisholz hatte sich die Delegation des HSC 2000 Coburg redlich verdient. Die Handballer hatten soeben in der 2. Handball-Bundesliga den HC Rhein Vikings in eigener Halle mit 27:13 Toren düpiert und damit nach dem Sieg über Balingen vom Freitag den "Doppelspieltag" vergoldet.
Zudem feierten die Männer von HSC-Coach Jan Gorr im Auswärtsspiel der Saison 2017/18 den ersten Auswärtssieg. "Gegen Balingen haben wir 60 Minuten lang gut gespielt, aber es hätte nichts gebracht, wenn wir es nicht geschafft hätten, auswärts den Bock umzustoßen", erläutert Gorr. "In Düsseldorf haben wir zum zweiten Mal hintereinander unfassbar gut verteidigt."
Aber erst nach Minute zehn der ersten Halbzeit. Bis dahin hatten die Gastgeber aus Düsseldorf das Spielgeschehen bestimmt. Coburg war sechs Minuten lang gar nicht auf dem Feld. Die Vikings schalteten nach Belieben, führten mit 4:0 Toren. Offensichtlich hatte der HSC nicht mit der aggressiven und hart zupackenden 6:0-Deckung der Düsseldorfer gerechnet und in der eigenen Abwehr fehlte die flüssige und lückenlose Übergabe der "Wikinger".
"Anfangs hatten wir große Probleme in der Abwehr und haben auch vorne keine guten Lösungen gefunden. Aber wir sind nicht nervös geworden und haben unseren Rhythmus gefunden", so Gorr.
Und dieser Rhythmus war eindeutig zu viel, zu schnell, zu dynamisch für den Aufsteiger aus dem Rheinland. Insgesamt 18 Minuten dauerte es, bis Coburg zum 6:6 ausgeglichen hatte. Spätestens ab da hatte der Erstliga-Absteiger alles im Griff. Vorne stemmte sich lediglich Vikings-Torhüter Vladimir Bozic gegen die drohend aufziehende Niederlage. Hinten ließ der starke Mittelblock mit Marko Neloski, Stefan Lex und Markus Hagelin keinen freien Vikings-Wurf zu.
Und gab es doch mal etwas für Goalkeeper Jan Kulhanek zu tun, war der 36-Jährige mit einer Seelenruhe zur Stelle. Ganze 16 Minuten in Halbzeit eins erzielte Düsseldorf keinen Treffer mehr. Erst als der Zeitnehmer bereits den Finger auf dem Knopf für die Halbzeitsirene hatte, gelang den einheimischen das Tor zum 7:10.
An die guten 20 Minuten knüpfte der HSC in der zweiten Halbzeit nahtlos an. Die Abwehr erahnte viele Vikings-Spielzüge und spritzte dazwischen. So verhinderte man Gegentore und leitete eigene Treffer ein. Am Ende gab es einen Kantersieg und mit aktuell 7:3 Punkten Platz sieben in der Tabelle. "Wir sind mit 3:3 Punkten in die Saison gestartet, das hat nicht jedem in Coburg geschmeckt. Jetzt haben wir zwei bärenstarke Leistungen gezeigt", meinte HSC-Geschäftsführer Steffen Ramer. "Mich freut besonders, dass unser Neuzugang Marko Neloski direkt ins Spiel integriert wurde. Wir wollen uns jetzt oben in der Tabelle etablieren."

Die Torschützen des HSC Tore: Marko Neloski (6), Florian Billek (4), Tobias Varvne, Stefan Lex Lukas Wucherpfennig (je 3), Petr Linhart, Till Riehn (2), Markus Hagelin, Sebastian Weber, Benedikt Kellner, Romas Kirveliavicius (je 1).

zum Thema "HSC 2000 Coburg"

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