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2. Handball-Bundesliga

HSC Coburg muss jetzt eine Reaktion zeigen

Nach den schwachen Leistungen zu Hause gegen Essen und in Dresden will das Team zurück in die Erfolgsspur. Am Samstag gastiert Dessau in der Arena.
Nach den Misserfolgen der letzten beiden Wochen heißt es beim HSC nun enger zusammenrücken. Mit Spannung wird erwartet wie sich das Team am Samstag zu Hause gegen den Tabellenzehnten Dessau-Rosslauer HV 06 präsentiert.Fotos: Iris Bilek
 
von CHRISTOPH BÖGER
Seit fünf Partien ist der Dessau-Rosslauer HV 06 (10./9:7 Punkte) ungeschlagen. Dass darunter aber drei Auswärtsspiele waren und alle drei gewonnen wurden, scheint so etwas, wie eine neue Qualität der "Biber" zu sein. Der HSC 2000 Coburg (7./10:6 Punkte) muss also gewarnt sein. Zum Selbstläufer wird das bevorstehende Heimspiel am Samstagabend um 19.30 Uhr in der HUK-Arena sicher nicht - gerade wenn man die letzten Leistungen der "Gelb-Schwarzen" in Erinnerung ruft.
Die Truppe um Trainer Jan Gorr hat definitiv etwas gut zu machen. Die zweite Halbzeit gegen Essen war vor heimischen Anhang sehr schwach und führte noch zu einem unnötigen Punktverlust. Der darauffolgende Auftritt in Dresden war einer ambitionierten Zweitliga-Mannschaft sogar unwürdig. Wieder blieben zwei einkalkulierte Zähler auf dem langen Weg zur Tabellenspitze liegen.


Partie hätte kippen können

Trotz der am Ende klaren Niederlage hätte die Partie aber durchaus kippen können, wie der Trainer nach dem 25:29-Debakel beim HC Elbflorenz konstatierte: "Unter dem Strich war es eine verdiente Niederlage. Wir haben gegen Ende unsere Abwehr aufgemacht und mit einer 5:1-Abwehr nochmals für Verwirrung gesorgt. So haben wir ein paar schnelle Ballgewinne erzielt und konnten auch nochmals das Spiel enger gestalten, haben aber beim 27:24 einen freien Ball, den wir leider nicht treffen, und haben somit die letzte theoretische Chance aus der Hand gegeben".
Jetzt will und muss sich sein Team schnellstens steigern, damit der Erstliga-Absteiger nicht vorzeitig in dieser noch jungen Saison den Anschluss zur Spitzengruppe schon verliert. "Was über die 60 Minuten bleibt", so Gorr noch einmal in Anspielung auf die Niederlage in Sachsen, sei die Tatsache, "dass wir im Abwehr- und Torwartbereich weit weg von dem waren, was uns sonst auszeichnet".
Im Angriff hätten sich zu viele Spieler auf die individuelle Klasse von Tobias Varvne verlassen. Doch der habe von seinen Nebenleuten zu wenig Unterstützung erfahren. Das muss wieder besser werden und daran wurde in den letzten Tagen im Training auch fleißig gearbeitet.


Wann trifft "Kiwi" wieder?

Um den Abwehrverband von Dessau über 60 Minuten zu gefährden, muss die Mannschaft wieder enger zusammenrücken und sich auf die vorhandenen, jedoch zuletzt überraschend schnell verloren gegangenen Stärken besinnen. Dessau wird wie Dresden in der Abwehr zupacken - da sind Lösungen gefragt. Vor allem einfache Tore von Romas Kirveliavicius, Stefan Lex oder Neuzugang Marko Neloski könnten den zu erwartenden Riegel knacken.
Erst recht weil die Gäste mit ganz breiter Brust in der HUK-Arena aufkreuzen würden. Vincent Sohmann, Tomas Pavlicek, Max Scheithauer sind genauso torgefährlich wie Jakub Stryc, Marek Vanco, Jan Zahradnicek oder Tom Hanner. Es gibt keine herausragende Individualisten, sondern das Kollektiv ist der Star in Dessau.
Zuletzt wurde auch noch TUSEM Essen mit 31:30 zu Hause geschlagen. Das Glück, das zum Anfang der Saison den Dessauern noch gefehlt hatte und auch die nötige Cleverness waren plötzlich da, um am Ende mit einem Tor Vorsprung knapp die Oberhand zu behalten und den treuen Fans in der Anhalt-Arenaersten der erste Heimsieg der Saison zu schenken.
Auch die beiden Torsteher Phil Döhler und Philip Ambrosius wuchsen in den letzten Partien geradezu über sich hinaus. Damit verliehen sie ihren Vorderleuten jede Menge Selbstvertrauen, so wie das in den ersten Spielen auch Jan Kulhanek im Trikot des HSC gelang. Die Hoffnung, dass Coburgs Nummer Eins nach seiner Verletzung ins Team zurückkehrt und dazu beitragen kann, dass die Abwehr wieder mehr Stabilität bekommt, ist im gelb-schwarzen Lager groß.
Die Gäste haben derzeit also zweifelsohne einen Lauf, den Billek, Kelm & Co. am Samstagabend unbedingt stoppen wollen und auch müssen, wenn sie selbst wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren wollen.

zum Thema "HSC 2000 Coburg"

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