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2. Handball-Bundesliga

HSC 2000 Coburg setzt erstes Ausrufezeichen!

"Teufelskerl" Jan Kulhanek und Torjäger Florian Billek ragten beim 32:25-Heimsieg gegen HBW Balingen-W. noch heraus. 2219 Fans.
Ein Neuzugang mit Übersicht: Marko Neloski.Timo Geldner
 
von RALPH BILEK
- Der HSC 2000 Coburg hat gegen den verlustpunktfreien Mitabsteiger HBW Balingen-Weilstetten ein erstes dickes Ausrufezeichen gesetzt. Der 32:25-Erfolg war auch in der Höhe völlig verdient und hatte einen "Vater": Coburgs Torwart Jan Kulhanek erwischte einen "Sahnetag" und wartete mit einer sensationellen Leistung auf. Wermutstropfen ist jedoch die Verletzung von Felix Sproß, die noch diagnostiziert werden muss, aber nach einer Bänderverletzung aussah. Er war umgeknickt.


Gäste kamen am Donnerstag

Um allen Unwägbarkeiten bei der Anfahrt an einem verkehrstechnisch schwierigen Freitag aus dem Weg zu gehen war Balingen bereits am Donnerstag nach Coburg angereist. "Wir haben trotzdem fünf Stunden gebraucht, Stau Tübingen, Stau Stuttgart, das ist schon ein Problem", so Runar Sigtrygsson, der aber mit seiner Mannschaft gut daran getan hat, einen Tag früher anzureisen. "Heute hätten wir über sechs Stunden gebraucht."
Und dass Florian Billek bei seinem alten Verein noch präsent ist zeigte die Tatsache, dass Balinger Fans mit "seinem" Trikot in der Arena waren und gemeinsame Foto mit dem HSC-Rechtsaußen machten.
Genauso präsent war der Führende der Liga-Torschützenliste dann auf dem Spielfeld, aufmerksam in der Abwehr, gewohnt schnell im Zug nach vorne, aber mehr lief bei den Coburgern zunächst über die linke Seite. Einige Fehlversuche auf beiden Seiten prägten die Anfangsminuten dieses Duells der Erstliga-Absteiger.
Bei Balingen zog Martin Strobel die Fäden, beim HSC war Stefan Lex der auffälligste Akteur in der Anfangsphase. Beide Mannschaften legten einiges an Tempo vor, was unweigerlich zu Ballverlusten führte. Zimperlich wurde auch nicht gerade zu Werke gegangen. Nachdem Florian Billek Strafwurf und Nachwurf beim Stand von 5:3 (13.) verworfen hatte, kam die Auszeit von der Balinger Bank für alle etwas überraschend - im Anschluss daran übertrafen sich beide Teams gegenseitig im Auslassen von Einwurfmöglichkeiten bis Billek per Strafwurf mit etwas Glück auf 6:3 erhöhte. Der HSC hatte in Kulhanek einen sicheren Rückhalt. Nach 20 Minuten war es dann soweit, HSC-Neuzugang Marko Neloski betrat erstmals das Spielfeld für den HSC 2000 und war Ausgangspunkt der Aktion, die zum nächsten Strafwurf führte.
Zur gleichen Zeit wurde er bis dahin sichere Felix Sproß, nachdem er bei einer Abwehraktion umgeknickt war, in die Kabine geführt. Till Riehn übernahm seinen Part auf der linken Außenbahn.
Den ersten Fehlpass von Neloski bekam Sproß nicht mehr mit. Auch nicht den zweiten "Steal" von Florian Billek in kurzer Folge der zum 10:5 führte. Nur fünf Gegentreffer nach 24 Minuten auf Coburger Seite zeugen von der guten Abwehrarbeit mit Kulhanek dahinter.
Auch im Angriff zeigte der HSC eine ungeheure Bissigkeit und stellte die Balinger Abwehr so immer wieder vor Probleme. Auch von einer offensiven 5:1-Deckung ließ sich Coburg nicht beirren und löste dies mit guten Spielideen. Die letzte der ersten Halbzeit führte eine Sekunde vor dem Pausenpfiff zum 13:7 durch Sebastian Weber, während sich die Balinger weiter die Zähne an der Abwehr der Vestestädter ausgebissen hatten.


Auch nach der Pause voll da

Nach der Pause machte der HSC dort weiter, wo sie aufgehört hatten, obwohl die Balinger mit einer noch offensiveren Abwehrvariante versuchten den Angriffsdruck der Coburger zu stoppen. Mal 5:1, dann wieder 4:2, doch auf alles hatte die Mannschaft von Jan Gorr Antworten parat.
Mit einem sicheren Ballführer Varvne und so gut wie keinen leichtfertigen Ballverlusten bis zur 40. Minute wurde der Gegner klar auf Distanz gehalten. Doch dann kam ein kleines Tief mit zwei Kontern Balingens, das der HSC aber sofort mit drei Toren in Folge konterte. Nahezu alles funktionierte und nach 45 Minuten war der Abstand sogar zweistellig angewachsen.
Zu diesem Zeitpunkt packte HBW-Trainer Sigtrygsson noch einmal die Taktiktafel aus. Doch egal was sich Balingen einfallen dies - den Coburgern war nicht beizukommen. Zwar ging die Konzentration in den letzten zehn Minuten nach unten, aber die Dominanz war an diesem Abend zu groß für das eigentlich erwartete spannende Spiel.


Die Statistik


HSC 2000 Coburg gegen Balingen-W. 32:25 (13:7)

HSC 2000 Coburg: Jan Kulhanek, Oliver Krechel - Philipp Barsties, Markus Hagelin, Lukas Wucherpfennig (1), Felix Sproß (3), Dominic Kelm (2), Petr Linhart (2), Sebastian Weber (2), Stefan Lex (2), Florian Billek (9/5), Till Riehn (3), Marko Neloski, Tobias Varvne (5), Romas Kirveliavicius (3).
Trainer: Jan Gorr.

HBW Balingen-Weilstetten: Marouen Maggaiz, Tomas Mrkva - Simen Schonningsen, Christoph Foth, Tobhias Wagner (3), Matthias Flohr, Jannik Hausmann, Gregor Thomann (8/1), Lars Friedrich (1), Tim Nothdurft (3), Sigtryggur Runarsson, Oddur Gretarsson (1/1), Martin Strobel (5/1), Markus Stegefelt (1), Jona Schoch (2), Valentin Spohn (1/1).
Trainer: Runar Sigtrygsson.

Zeitstrafen:
2 / 5.
Beste Spieler: Jan Kulhanek, Florian Billek / keiner.
Schiedsrichter: Philipp Dinges / Daniel Kirsch.
Zuschauer: 2219.

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