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Fussball-Bezirksliga West

FC Coburg ist zurück in der Erfolgsspur

Die Vestestädter siegten 3:2 in Schammelsdorf und verkürzten damit den Rückstand auf Spitzenreiter FC Mitwitz (0:0 gegen TSV Ebensfeld) auf einen Punkt.
Der agile Davide Dilauro (rotes Trikot im Vordergrund) zeigte eine starke Leistung beim 3:2-Auswärtssieg des FC Coburg in Schammelsdorf. Die Coburger von links: Doppel-Torschütze Lukas Mosert, Davide Dilauro, Daniel Kimmel und Daniel Alles. Fotos: Hartmut Guhling
 
Mit einem hart erkämpfter Auswärtssieg ist der FC Coburg in der Fußball-Bezirksliga Oberfranken West wieder zurück in der Erfolgsspur. Beim traditionell heimstarken TSV Schammelsdorf mussten die Schützlinge von Coach Matthias Christl bis zum Ende um ihren 3:2-Erfolg bangen, machten sich allerdings das Leben auch selbst unnötig schwer.
Denn das Team um den starken Kapitän Heinze verpasste es, seine spielerische Überlegenheit konsequent zu nutzen und den Sack früher zuzumachen.
Während der stark ersatzgeschwächte TSV Meeder einen Punkt vom TSV Breitengüßbach entführte, musste der TSV Mönchröden musste seine zweite Heimniederlage hinnehmen. Gegen den TSV Merkendorf verloren die Schützlinge von Trainer Thomas Hüttl mit 1:2.
Spitzenreiter bleibt der FC Mitwitz, der zu Hause gegen den TSV Ebensfeld allerdings über eine "Nullnummer" nicht hinauskam und die ersten Zähler in dieser noch jungen Saison liegen ließ.


Hart erkämpfter Auswärtssieg

TSV Schammelsdorf - FC Coburg 2:3 (1:2): Das Match begann turbulent. In Minute zwei tauchte Heim-Spielmacher Koschwitz mutterseelenallein vor FCC-Zerberus ("Höllenhund in der griechischen Mythologie") Churilov auf, der mit dem Fuß klärte. Im Gegenzug hätte der spielfreudige Schiebel - nach Rotsperre mit seinem Saisondebut - fast die Vestekicker in Front gebracht.
Besser machte es kurz darauf FCC-Goalgetter Mosert, der die Schammelsdorfer Verwirrung nach Schiebel-Flanke per Flugkopfball zum 0:1 verwertete (8.). Die auch ohne Sam, S. Sener und Carl offensiv starken Coburger legten nach: Mosert bewies erneut seinen Torriecher und war nach Missverständnis zwischen TSV-Keeper Hochhalter und Innenverteidiger Schneider der lachende Dritte (28.). Doch die FCC-Abwehr patzte ebenfalls, Völkl staubte zum Anschlusstreffer ab (40.).
Hatte Schiebel mit dem Pausenpfiff nach toller Vorarbeit des agilen Dilauro noch das 3:1 verpasst, so nutzte er in der 52. Minute den nächsten Schammelsdorfer Aussetzer. Er stibitzte das Leder am Sechzehner, ließ drei Gegner stehen und Hochhalter schlecht aussehen (52.).
Das war aber nur scheinbar die Vorentscheidung. Denn die Vestekicker spielten einen Konter nach dem anderen unsauber und leisteten sich immer wieder Unaufmerksamkeiten im Aufbau sowie in der Defensive. Eine davon führte nach Foul des ansonsten fehlerfreien Innenverteidigers Kimmel zum Elfmeter von Pitzer, den Churilov aber grandios entschärfte (72.). Konnte Guhling noch auf der Linie klären (81.), fiel in der 88. Minute doch das 2:3 durch Herbst. In der Nachspielzeit rettete schließlich Scheler mit letztem Einsatz den FCC-Dreier.
Über den freute sich FCC-Trainer Christl, war aber mit dem Wie unzufrieden: "Wir haben nach den Zwei-Tore-Führungen jeweils zu leger gespielt und waren im Spiel nach vorne viel zu schlampig." Sein Gegenüber, Spielertrainer Johannes Kauder, trauerte einem Punkt nach. "Drei Geschenke zu viel verteilt und zu viele Chancen vergeben - so kannst du gegen Coburg nicht punkten."

TSV Schammelsdorf gegen FC Coburg 2:3 (1:2)
TSV Schammelsdorf: Hochhalter - Schneider (77. Kestler), Ohland, Herbst, Pitzer, Kauder, Völkl, Massak (75. Sauer), Schmitt, Herbst, Koschwitz.
FC Coburg: Churilov - Kimmel, Heinze, Schmidt, Schiebel (90.+2 Brückner), Mosert, Alles, Scheler, Sener G., Guhling (88. Schuster), Dilauro.
Tore: 0:1 Mosert (8.), 0:2 Mosert (28.), 1:2 Völkl (49.), 1:3 Schiebel (52.), 2:3 Herbst (88.). / SR: Nacak. / Zuschauer: 120. / Gelb-Rot: Pitzer (90.+3) / - . / Besondere Vorkommnisse: Churilov hält Elfmeter von Pitzer (72.).


TSV Mönchröden gegen SV Merkendorf 1:2 (1:1):

Der TSV Mönchröden konnte auch sei drittes Heimspiel nicht gewinnen und musste gegen den SV Merkendorf eine bittere Niederlage hinnehmen. Damit sind die "Mönche" bei den Realitäten der BZL angelangt und sie müssen sich etwas einfallen lassen um künftig zu punkten.
Die Partie begann mit einem Paukenschlag nach gerade mal vier Minuten: Foulelfmeter für die Gäste, verursacht von Köhn an Schulz, nach einem Gedränge im Strafraum. Scharf ließ sich diese Chance nicht entgehen und traf sicher zum 0:1. Auf der Gegenseite hatte Wicht nach einem Eckball kein Glück beim Abschluss, genauso wie Malaj in der Folgeszene. Eine schöne Kombination schloss dann Späth in der 22. Minute mit dem verdienten Ausgleich ab, nachdem sich die Platzherren Feldvorteile erspielt hatten. Nach einer guten halben Stunde musste Kühn, bei einem der zu diesem Zeitpunkt sporadischen Gästeangriffe, aus kurzer Distanz retten. Robert Greiner scheiterte kurz vor dem Wechsel im 1:1-Duell an Keeper Menze.
Auch im zweiten Abschnitt sahen die Zuschauer den Willen der Heimelf um dem Spiel eine Wende zu geben, doch vieles blieb nur Stückwerk. So kam es wie es kommen musste: Ein weiter Diagonalball von Rosenberger kam in der 62. Minute zu Schulz, der freistehend per Direktabnahme zur 1:2-Führung traf. Allerdings traf der Torschütze aus abseitsverdächtiger Position. Nun warfen die "Mönche" alles nach vorne. Der aufgerückte Wicht hatte die Gelegenheit zum Ausgleich, aber sein Schuss von der Strafraumgrenze war zu hoch angesetzt. In der Schlussphase versuchten die "Mönche" alles, hatten auch noch die eine oder andere Gelegenheit, wurden aber an diesem Tag nicht belohnt.

TSV Mönchröden: Kühn - Wicht, Köhn, Greiner Kevin, Puff, Kirtay (ab 77. Kai Müller), Greiner Robert (ab 80. Schmidt), Müller Konstantin, Späth, Stammberger, Malaj (ab 63. Treubel).
SV Merkendorf: Menze - Rosenberger, Scharf, Schneider, Schulz, Martin, Rießland, Dürbeck (ab67. Heublein), Ultsch, Rausch (ab 76. Loch), Leineweber (ab 46. Schwandner)
SR: Daniel Hofmann (Gefrees). - Zuschauer: 180.
Tore: 1:0 Scharf (4./Foulelfmeter), 1:1 Späth (22.), 1:2 Schulz (62.)
Gelbe Karten: Malaj, Wicht, Greiner K., Treubel / Scharf, Schulz, Heublein

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