Coburg
Verkehr

Ernst-Faber-Brücke ist eröffnet

Coburgs Oberbürgermeister Norbert Tessmer hat am Freitagmittag die neue Ernst-Faber-Brücke für den Verkehr freigegeben.
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Stephan Horn (Wifög-Geschäftsführer), OB Norbert Tessmer, Zweite Bürgermeisterin Birgit Weber, CEB-Leiter Gerhard Knoch, SÜC-Geschäftsführer Wilhelm Austen und Wohnbau-Geschäftsführer Christian Meyer schnitten das Band durch und gaben die Brücke frei. Foto: Ulrike Nauer
Stephan Horn (Wifög-Geschäftsführer), OB Norbert Tessmer, Zweite Bürgermeisterin Birgit Weber, CEB-Leiter Gerhard Knoch, SÜC-Geschäftsführer Wilhelm Austen und Wohnbau-Geschäftsführer Christian Meyer schnitten das Band durch und gaben die Brücke frei. Foto: Ulrike Nauer
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"Das war doch mal ein erfreulicher Freitagvormittag", meinte Oberbürgermeister Norbert Tessmer (SPD) schmunzelnd. "Zwei rote Bänder durchgeschnitten und eine Ehe geschlossen." Von der Eröffnung der Coburger Markthalle am Albertsplatz kam Tessmer am Freitag fast direkt zur nagelneuen Ernst-Faber-Brücke, wo das zweite Mal an diesem Vormittag - höchst offiziell - eine Schere auf ihn wartete. Gemeinsam mit Wifög-Geschäftsführer Stephan Horn, Zweiter Bürgermeisterin Birgit Weber, CEB-Leiter Gerhard Knoch, SÜC-Geschäftsführer Wilhelm Austen und dem Geschäftsführer der Wohnbau Stadt Coburg, Christian Meyer, schnitt Tessmer das rote Band durch und gab die Brücke frei.

Für Coburg und den ehemaligen Güterbahnhof sei die neue Brücke ein "wichtiger Baustein", sagte Tessmer. Am 24. November 2016 erfolgte der Spatenstich, keine zehn Monate später fahren schon die ersten Autos über das kompakte Bauwerk. Bemerkenswert findet das der OB, denn normalerweise müsse man bei Baustellen eher mit Verzögerungen rechnen. "Wir sind aber drei Monate eher fertig geworden, als geplant", freute sich Tessmer. Ursprüngliches Ziel: Jahresende 2017.

Zweite Bürgermeisterin Birgit Weber (CSU) erinnerte daran, dass der Bau streckenweise "ein hartes Stück Arbeit" gewesen sei, bei dem man mit allerlei Widrigkeiten zu kämpfen hatte. Gerade deshalb sei eine solche terminliche "Punktlandung" nicht selbstverständlich.

Brücken müssten für viele Metaphern herhalten, sagte der OB. Ob nun sprichwörtlich goldene Brücken gebaut würden oder man Brücken hinter sich abbreche, jede Brücke sei ein Kunstwerk und oft genug Stadtbild-prägend, betonte Tessmer. Die Ernst-Faber-Brücke werde sich hoffentlich als Initialzündung erweisen, "für das, was als Vision in unseren Köpfen steckt", sagte der OB mit Blick auf das "Band der Wissenschaft", das in den nächsten Jahren das Areal des ehemaligen Güterbahnhofs zu neuem Leben erwecken soll.

Gerhard Knoch, CEB-Chef und von Tessmer zum "obersten Brückenbauer" ernannt, nannte noch einmal die Eckdaten der neuen Brücke: 15,5 Meter breit, 25 Meter Spannweite über die Itz, rund 4,4 Millionen Euro Gesamtkosten, inklusive Beseitigung der Altlasten und Nebenkosten. In der Brücke sind neun Träger mit je 26 Meter Länge und 44 Tonnen Gewicht verbaut.
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