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Billard

Creidlitzer Franzel Simon spielte weltmeisterlich: 150 Punkte mit nur einer Aufnahme

Das Billardzentrum Creidlitz war Schauplatz eines dreitägigen internationalen Acht-Städte-Turniers. Die Gastgeber siegten.
Folker Koch in Aktion bei seinem letzten Punkt im Endspiel, der für den Turniersieg der Creidlitzer reichte.
 
Das Billardzentrum Creidlitz war Schauplatz eines dreitägigen internationalen Acht-Städte-Turniers. Trotz starker Gegner holten sich die taktisch gut aufgestellten Creidlitzer Billardspieler in einem heiß umkämpften Endspiel die Trophäe vom letztjährigen Turniersieger Thüringen 1 zurück.
Vor den Augen zahlreicher Zuschauer merkte man den Creidlitzern an, dass sie diesmal ganz konzentriert zu Werke gingen. Entscheidender Faktor war die Taktik. Gegen jeden Spitzenspieler der Gegner wurde ein geeigneten Spieler eingesetzt, der auf die Spielstärke des Gegners die passende Antwort gab.
Creidlitz gewann in der spannenden Vorrunde die Gruppe A mit drei Siegen und zog somit souverän ins Endspiel ein. Mannschaften aus Thüringen und Hilden traten sogar mit jeweils zwei Teams an, da sie im letzten Jahr begeistert vom Ablauf und der Organisation des Turniers waren.
Bei den Billardfreunden Creidlitz-Coburg ist aus der ausgeglichenen Mannschaftsleistung das Spiel von Franzel Simon hervorzuheben, der seine Partie gegen Thüringen II mit einer weltmeisterlichen Leistung in nur einer Aufnahme mit 150:0 gegen Birte Termer gewann.
Weiterhin war der Dreibandkampf von Folker Koch im Endspiel gegen den Thüringer Jens Schuhmann ein dramatischer Krimi. Vor den Augen aller erkämpfte sich Koch mit einer unglaublich nervenstarken Leistung nach einem größeren Rückstand den Sieg, der reichte, um das Endspiel mit 8:6 Partiepunkten zu entscheiden.
Wolfgang Scheps verlor sein Dreibandspiel im Endspiel unglücklich nach langer Führung mit nur einem Punkt. Für die weiteren BF-Spieler (Klaus Werner, Tim Dressel, Jürgen Meitz, Helmut Eber) um den früheren deutschen Meister und Nationalspieler Christian Dressel reichten durchschnittliche Leistungen, um gegen ihre Gegner zu bestehen.
Dressel steuerte zum Turniersieg mit drei Erfolgen und einem Unentschieden bei, wobei seine Partie gegen den Thüringer Holger Wetzel zu erwähnen ist, den er im Endspiel mit 150:8 in nur zwei Aufnahmen vorführte.
Unter tobendem Beifall freuten sich die Creidlitzer Spieler über ihren Turniersieg. Die Siegerehrung fand am Sonntagnachmittag im Billardzentrum statt, die von Oberbürgermeister Norbert Tessmer und der Vorständin der Billardfreunde Coburg Luisa Koch vorgenommen wurde. Zu Gast waren auch der Dritte Bürgermeister Thomas Nowak und eine Delegation der Stadtratsfraktion.
Als bester Spieler des Turniers wurde der vom ehemaligen Europameister Thomas Wildförster trainierte Tobias Schramm vom BC Hilden gewählt, der in drei verschiedenen Disziplinen überragende Leistungen zeigte.
Auch der lang ersehnte Aufwärtstrend der Billardfreunde hat sich bei diesem Turnier bestätigt. Nachwuchsspieler Tim Dressel verbuchte einen achtbaren Erfolg in seiner jungen Karriere.
Da die 1. Mannschaft weiter in der 1. Bundesliga startet und die 2. Mannschaft den Aufstieg in die höchste bayerische Spielklasse schaffte, hoffen die Verantwortlichen in Creidlitz dass dieser Boom auch den einen oder anderen Nachwuchsspieler zu den Billardfreunden lockt. Schießlich will man auch in Zukunft mit schlagkräftigen Teams an den Start gehen.

Das Turnier in Zahlen

Endstand Vorrunde:
Gruppe A: 1. Billardfreunde Creidlitz-Coburg, 2. BC Hilden I, 3. USV Jena 4. Thüringen II.Gruppe B: 1. Thüringen I, 2. WBA Wien, 3. Berlin/Lichtenberg, 4. BC Hilden II.
Turnierendstand: 1. BF Creidlitz-Coburg, 2. Thüringen I, 3. Hilden I, 4. WBA Wien, 5. Berlin/Lichtenberg, 6. USV Jena, 7. Hilden II, 8. Thüringen II.
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