Coburg
Schweden

Coburger bei Märchenhochzeit in Stockholm

Prinzessin Madeleine sagte Ja - und ihr Patenonkel aus der Vestestadt war dabei immer ganz in ihrer Nähe.
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Mehr Familie auf einem Foto geht eigentlich kaum. Rechts, an der Kante des grünen Teppichs, steht Prinz Andreas. Foto: Jonas Ekstrom/dpa
Mehr Familie auf einem Foto geht eigentlich kaum. Rechts, an der Kante des grünen Teppichs, steht Prinz Andreas. Foto: Jonas Ekstrom/dpa
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Die Royalisten dieser Welt schauten am Samstag fasziniert nach Schweden - und wen sahen sie da, bei der Märchenhochzeit von Prinzessin Madeleine und Chris O'Neill, ganz oft in der Nähe des Brautpaares? Andreas Prinz von Sachsen-Coburg und Gotha! Der Chef des Coburger Herzogshauses war ebenso wie sein Sohn Hubertus und dessen Frau Kelly nach Stockholm gereist, um den Feierlichkeiten beizuwohnen.

Enge Verbindungen

Zwischen dem Coburger Herzogshaus und dem schwedischen Königshaus gibt es seit jeher viele und vor allem sehr enge Verbindungen. So sind Schwedens König Carl Gustaf und Coburgs Prinz Andreas Cousins. Andreas ist dadurch aber nicht nur ein Onkel von Prinzessin Madeleine, sondern er ist sogar ihr Patenonkel.


Ein kurzer Blick in die Geschichte: Die Mutter von Carl Gustaf, Prinzessin Sybilla, stammt aus dem Hause Sachsen-Coburg und Gotha. 1932 heiratete sie in der Coburger Morizkirche den späteren König Gustav Adolf VI. Exakt 77 Jahre später gaben sich in der Morizkirche Hubertus Erbprinz von Sachsen-Coburg und Gotha und seine Kelly das Ja-Wort - und zu den Gästen zählten damals allen voran auch Schwedens König Carl Gustaf und seine Frau, Königin Silvia.



Insgesamt wohnten der "Hochzeit des Jahres" am Samstag in Stockholm rund 400 geladene Gäste aus dem Adel, Geldadel, Politik und Kultur bei. Ranghöchste ausländische Gäste waren Dänemarks Kronprinz Frederik und der norwegische Thronfolger Haakon.

Der heimliche Star

Zum heimlichen Star wurde jedoch Prinzessin Estelle, die erst ein Jahr alte Tochter von Madeleines großer Schwester, Kronprinzessin Victoria. Ganz in Weiß, wie ihre Tante vor dem Traualtar, besetzte sie einen wohl extra gefertigten Mini-Kirchenstuhl und schien sich über die Feier zu freuen. Bewegt hörten die Brautleute der Popsängerin Marie Frederiksson zu, die das von ihr geschriebene Liebeslied "Ännu doftar kärlek" (übersetzt heißt das in etwa "Die Liebe duftet noch") sang.


Das öffentliche Interesse an der auch protokollarisch deutlich bescheideneren Eheschließung von Prinzessin Madeleine fiel insgesamt aber deutlich geringer aus als vor drei Jahren bei der Hochzeit ihrer großen Schwester Victoria.
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