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Wochenmarkt

Wie soll es mit dem Grüber Markt weitergehen?

Drei Anträge zum Wochenmarkt liegen beim Gemeinderat Grub am Forst auf dem Tisch. Sie können zu einer Absage des Bürgerentscheides am 23. Juni führen.
Der Wochenmarkt in Grub am Forst erfreut sich großer Beliebtheit - doch es gibt auch kritische Stimmen die im Veranstaltungsgelände hinter dem Rathaus eine Gefahr für die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr sehen. Foto: Michael Stelzner
 
von BERTHOLD KÖHLER
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Eigentlich klingt es ganz einfach. "Wir sind alle daran interessiert, dass es keinen Bürgerentscheid gibt", sagt zum Beispiel André Dehler, Dritter Bürgermeister und Sprecher der Freien Wähler (FW) im Gemeinderat. Doch damit die Grüber am 25. Juni nicht über die Zukunft des Marktes entscheiden müssen, braucht es ein verändertes Meinungsbild im Gemeinderat. Eine Chance dazu gibt es noch.
Im Gemeinderat gab es bislang eine Mehrheit dafür, dass der Wochenmarkt nicht auf dem Gelände rund ums Rathaus stattfinden soll. Dem entgegen steht ein erfolgreiches Bürgerbegehren, das sich für einen Markt im Zwei-Wochen-Rhythmus am gewohnten Veranstaltungsort ausspricht. Wer sich mit den Abläufen und den organisatorischen Vorbereitungen für einen Bürgerentscheid auskennt, weiß: Die Gemeinderatssitzung am kommenden Montag (Beginn: 19 Uhr im Rathaus) ist realistisch gesehen die letzte Chance, dass kein Bürgerentscheid stattfinden muss und der Gemeinde die Kosten für eine Abstimmung erspart bleiben.


CSU will auf die Straße

Allerdings gibt es immer noch unterschiedliche Ansichten über den Weg, der bei der Organisation des Marktes künftig gegangen werden soll. Auf der einen Seite steht die CSU, die bei ihrer Hauptversammlung die Anregung gebracht hat, den Wochenmarkt in Gänze vor das Rathaus zu verlegen - also direkt auf die Coburger Straße, teilweise auch in den nahen "Höcherich-Park". Einen anderen Weg stellen die Anträge von "Gut für Grub" (GfG) und den Freien Wählern dar. "Sie sind bis auf Nuancen deckungsgleich", sagt Dehler. Zentraler Punkt bei beiden Anträgen ist die Errichtung eines weiteren Holz-Unterstandes hinter dem Rathaus. Der soll einerseits als Parkmöglichkeit für ein Fahrzeug der Verwaltungsgemeinschaft, andererseits zweimal im Monat als Verkaufsfläche beim Wochenmarkt genutzt werden.
Die Interessen der Feuerwehr sollen dabei gewahrt bleiben, versichern FW und GfG. Für Peter Pillmann, Unterzeichner bei "Grub für Grub", ist es "selbstverständlich", dass die im von der Gemeinde in Auftrag gegebenen Gutachten aufgeführten Maßnahmen zum Erhalt der Einsatzbereitschaft der Feuerwehr umgesetzt werden. Die FW ergänzen diese Zusage mit dem Vorschlag, für den Notfall den Einsatzkräften der Feuerwehr während des Marktbetriebes eine Reihe an Parkplätzen zu reservieren. Dies aber nicht - wie es im Gutachten heißt - auf geschotterten Stellflächen neben dem Radweg hinter dem Feuerwehrhaus, sondern direkt auf der Coburger Straße. "Die Gemeinde könnte dort während des Marktbetriebes ein Halteverbot erlassen", schlägt André vor.
Am Dienstagmorgen hat die Verwaltung die Tagesordnung für die Gemeinderatssitzung am Montag bekannt gegeben: Darauf stehen die Anträge von CSU, FW und GfG, die SPD als vierte Fraktion hat keinen Vorschlag eingebracht.
Klar ist: Sollten die jeweiligen Fraktionen auf eine wortgetreue Umsetzung ausschließlich ihrer Anträge pochen, wird sich im Gemeinderat kaum eine Mehrheit finden lassen. André Dehler ist vorsichtig optimistisch: "Ich setze darauf, dass wir uns alle auf einen Antrag einigen können."


FW/GfG hätten die Mehrheit

Theoretisch haben die Freien Wähler (vier Gemeinderäte) und "Gut für Grub" (ebenfalls vier) gemeinsam mit GfG-Bürgermeister Jürgen Wittmann gegenüber der CSU (fünf) und der SPD (drei) die Mehrheit - wenn alle Gemeinderatsmitglieder anwesend sind.
Und noch ein interessanter Punkt findet sich auf der Tagesordnung des Gemeinderates: Die Stellungnahme des Feuerwehrkommandanten, Dominik Alex, zum Gutachten, das von der Gemeinde im Vorfeld der Gemeinderatsentscheidung zur Zulässigkeit des Bürgerbegehrens in Auftrag gegeben wurde.
Sollte sich keine Mehrheit für einen Marktbetrieb entsprechend der Formulierung des Bürgerbegehrens finden, fällt die Entscheidung am 25. Juni. Beim Bürgerentscheid.

zum Thema "Gemeinderat Grub am Forst"

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