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1. DKB -Handball-Bundesliga

Wer bewahrt im Hexenkessel kühlen Kopf?

Am Samstag muss der HSC gegen den Bergischen HC Farbe bekennen. Über 3000 Fans verwandeln die HUK-Arena in einen Hexenkessel.
Während sich der Hannoveraner Häfner leich zwei Coburger packt (links Kelm, rechts Lex), macht sich HSC-Torwart Jan Kulhanek schnell wieder auf den Weg in sein Tor. Gemeinsam mit Oliver Krechel will er den HSC-Kasten am Samstag gegen den Bergischen HC "vernageln". Foto: Iris Bilek
 
von RALPH BILEK
Jetzt zählt es, auch wenn der Trainer des HSC 2000 Coburg, Jan Gorr, das Kellerduell gegen den Bergischen HC nicht zu hoch hängen will. Der Verlierer wird die Abstiegsplätze bis zum Jahresende wohl nicht mehr verlassen können und ist auf jeden Fall Schlusslicht.
"Wie jedes Spiel gegen Teams aus dem unteren Tabellendrittel ist auch das wegen der direkten Punkte wichtig", versucht Gorr die Brisanz zu minimieren. Beim HSC werden Wetzel und Hagelin weiter ausfallen. "Ich bin aber optimistisch, dass es bei den anderen Jungs bis zum Wochenende keine Probleme mehr geben wird."
Der Gegner lieferte im vergangenen Jahr seine beste Saison in der 1. Liga ab, als Platz zwölf zu Buche stand. Doch bei den "Löwen" haben die wenigsten damit gerechnet, dass es nach 13 Spieltagen nur zum vorletzten Tabellenplatz reicht, was sicher den vielen Verletzungen gerade zu Saisonbeginn geschuldet ist.


Läuft Szilagyi in Coburg auf?

So musste sogar der langjährige "Kopf der Mannschaft" und jetzige sportliche Leiter, Viktor Szilagyi, für drei Spiele reaktiviert werden. Bezeichnend - keine dieser drei Partien ging verloren. Die Bergischen fuhren da ihre bisherigen fünf Punkte ein. Es fehlt also scheinbar immer noch einer, der die Leaderrolle von Szilagyi übernimmt, auch wenn BHC-Trainer Sebastian Hinze immer auf Handball als Team-Sportart verweist.
Seiner Mannschaft fehlte in so manchen Partien einfach die Kaltschnäuzigkeit. Und Szilagyi muss Ähnliches konstatieren: "Die Jungs haben sich nicht belohnt. Das ist eine ganz, ganz schwere Situation. Wir werden alles tun, um der Mannschaft zu helfen, da rauszukommen."
Keht er abermals aufs Spielfeld zurück? Gorr ist gewappnet: "Szilagyi mit seiner Erfahrung ist eine Option, die der Gegner ziehen kann. Es macht daher Sinn in dieser Hinsicht vorbereitet und für alle Fälle gerüstet zu sein."
Gerüstet wird er sich auch gegen die 3:3-Abwehr haben, die der Bergische HC gerne einmal spielt, um den Gegner aus dem Angriffskonzept zu bringen.
Neben dem erfahrenen Alexander Oelze auf der zentralen Position hat Gorr besonders die beiden Halbspieler und Brüder Maximilian Hermann, Spielführer der österreichischen Nationalmannschaft und in der kommenden Saison das Trikot des VfL Gummersbach tragend, und dessen Bruder Alexander auf der Rechnung.
"Oelze ist nicht nur kluger Passgeber, sondern sucht auch selbst die Entscheidung. Maximilian Hermann ist flott unterwegs und spielt einen guten Ball." Hinzu kommt die von Abwehrstrategen Fabian Gutbrod organisierte Deckung, die die Coburger überwinden müssen.
Dabei können sie nicht darauf vertrauen, dass Nico Büdel wieder einen solchen Sahnetag erwischt wie in Hannover. Deswegen steht nicht nur Romas "Kiwi" Kirveliavicius, dessen Torausbeute zuletzt unter den Möglichkeiten blieb, in der Pflicht.
Gorr weiß, dass das Publikum ebenfalls "eine ganz wichtige Komponente werden kann." Er hofft noch auf einen Tick mehr Rückendeckung, "denn mit den Fans haben wir ja schon so einigen Mannschaften richtig auf den Zahn fühlen können."
Niemand braucht lange um den heißen Brei herumreden - es ist einfach ein Schlüsselspiel für beide Mannschaften, das gewonnen werden muss. Schönheitspreise wird es nicht zu gewinnen geben. Aber Gorr stellt fest: "Wir haben das Ziel, uns für die gute Leistung in Hannover jetzt nachträglich zu belohnen."
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