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Weiter Wirbel um Brose-Entscheidung

IHK-Präsident Friedrich Herdan verfügt über enge Kontakte" zum Vorsitzenden der Gesellschafterversammlung von Brose. Ein Gespräch mit ihm müsse er deshalb gar nicht erst suchen - anders als der OB. Aber Herdan bietet Kastner Hilfe an.
Bis zum Jahr 2014 will die Brose-Unternehmensgruppe im Bamberger Raum einen Neubau für 500 Arbeitsplätze schaffen errichten. Davon sollen etwa 300 Arbeitsplätze vom Standort Coburg abgezogen werden. Foto: CT-Archiv
 

Die Entscheidung von Brose, künftig verstärkt auf die Standorte Bamberg und Würzburg zu setzen, sorgt weiterhin für politischen Wirbel in Coburg, wo sich der Stammsitz der Unternehmensgruppe befindet. Oberbürgermeister Norbert Kastner (SPD) hatte am Donnerstag im Stadtrat - auf eine Anfrage der CSU-Fraktion hin - erklärt, von der Brose-Entscheidung aus den Medien erfahren zu haben. Gleichwohl werde er nun zusammen mit dem IHK-Präsidenten Friedrich Herdan das Gespräch mit Michael Stoschek suchen, dem Vorsitzenden der Brose-Gesellschafterversammlung, um die künftige Entwicklung von Brose am Standort Coburg zu erörtern.
Diese Darstellung ist nach Angaben von Friedrich Herdan allerdings "nicht richtig", wie der IHK-Präsident am Freitag in einer persönlichen Erklärung betonte.
Richtig sei laut Friedrich Herdan vielmehr, dass es am Rande einer Sitzung der Projektgesellschaft Verkehrslandeplatz Coburg zu einem "kurzen Gespräch" zwischen dem Vorsitzenden der Brose-Geschäftsführung, Jürgen Otto, und Norbert Kastner gekommen sei, an dem er, Herdan, "zeitweise" beteiligt war. "In dessen Verlauf habe ich Herrn Oberbürgermeister Kastner aufgefordert, ein klärendes Gespräch zum weiteren Ausbau der Firma Brose am Standort Coburg mit dem Vorsitzenden der Gesellschafterversammlung der Brose-Unternehmensgruppe, Herrn Stoschek, zu führen", schreibt Herdan in seiner Erklärung. Und weiter: "Die Frage von Oberbürgermeister Kastner, ob ich ihn in dieser Angelegenheit unterstützen würde, habe ich inhaltlich wie folgt beantwortet: Oberbürgermeister Kastner soll sich persönlich um ein Gespräch bei Herrn Stoschek bemühen. Wenn Herr Stoschek möchte, dass ich an diesem Gespräch teilnehme, werde ich dies gerne tun."
Friedrich Herdan schließt mit folgender Anmerkung: "Ich selbst verfüge nach eigener Einschätzung über ganz ausgezeichnete, persönliche und fachliche Kontakte zu Herrn Michael Stoschek - meinem Vorgänger im Amt des IHK-Präsidenten - und brauche sicher in keiner Richtung irgendein klärendes Gespräch. Vielmehr würde ich gerne unterstützend wirken, um Herrn Oberbürgermeister Kastner zumindest zu einer Kommunikationsbasis mit dem Vorsitzenden der Gesellschaftsversammlung der Brose Unternehmensgruppe zu verhelfen, wenn dies denn möglich ist. Der Stadt wäre es zu wünschen! " os

zum Thema "Standortwechsel Brose"

Kommentare

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  • community  abseits Diesen Post kommentierenkommentieren

    Alles gefallen lassen?Das alte Druckmittel: Arbeitsplätze!! Hoffentlich fällt dem Herrn aus A. nicht ein, daß ihn die Veste stört. Denn dann, geht man nach einigenKommentatoren und vor allem Lokalpolitiker aus dem bürgerlichen Lager, muß die natürlich abgerissen werden: siehe oben: Arbeitsplätze!!

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  • community  neuer Diesen Post kommentierenkommentieren

    Noch wasGlaubt Ihr eigentlich das der Autoboom ewig anhält.

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  • community  aha Diesen Post kommentierenkommentieren

    in Deutschlandschon, denn da kann sich schon lange keiner mehr einen BMW oder Audi leisten. Hier wird nur noch geleased, doch das geht dann auch irgendwann in die Hose, wenn die Schlussrechnungen kommen und die Anzahlung fürs neue Leasingfahrzeig fehlt.
    Aber in Asien und Russland ist noch genügend Geld da, nicht zu vergessen die UAE. Solange das Öl fließt, gibts auch genügend kaufwütige Scheichs, die gar nicht wissen, wohin mit dem Geld.
    Und auch die Minister und Ex-Präsidenten aus Deutschland wollen mit schicken Limousinen beglückt werden. Also da geht schon was ....

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  • community  TheDestroyer Diesen Post kommentierenkommentieren

    Ihr Jammerlappen...jetzt ist das jammern groß. Flugplatz wolltet ihr nicht, jetzt aber jammern weil Brose daraus die Konsequenzen zieht. Ihr Coburger werdet zur Lachnummer der Nation. Ich hoffe das Brose irgendwann komplett aus der Stadt verschwindet. Dann will ich mal sehen, was für einen Stellenwert Coburg noch hat. Aber ihr wolltet es nicht anders. Gut so. Wenn ich so ein Pferd wie Brose im Stall habe, dann muß ich eben auch ein wenig dafür tun das es dem Pferd gut geht.

    Gscheit ists...

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  • community  neuer Diesen Post kommentierenkommentieren

    DestroyerWenn es nach Ihnen gehen würde.könnte die Firma Brose wahrscheinlich alles fordern,Sie würden es genehmigen und bauen .Aber wer es dann bezahlt wissen Sie nicht?

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  • community  Karl_Kraus Diesen Post kommentierenkommentieren

    Entschuldigen Sie, ......aber Sie sind ein ...

    Genau!

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  • HotelIm anderen Artikel hier auf infranken.de (Meldung über deen VErlust der 300 Stellen in Co) steht u.a. als Begründung Broses zur Verlagerung der Arbeitsplätze nach Hallstadt:

    "So sei in Coburg die Infrastruktur schlecht, es fehle unter anderem ein Hotel und ein Kongresszentrum."

    Umso interessanter, dass heute in der NP ein Interview mit Stoscheks Busenfreund Friedrich Herdan ist. Die beiden haben sich wohl nicht gut genug abgesprochen, denn Herdan spricht davon, dass die Auslastung der Hotels/Beherbergungsbetriebe in der Stadt Coburg mit nur 28% deutlich unter der anderer Städe läge.

    Unter diesen Voraussetzungen ist ein weiteres Hotel natürlich unbedingt notwendig!

    Ob der Michi nun sauer ist auf den Friedel?

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  • community  neuer Diesen Post kommentierenkommentieren

    KlartextDie Führungsetage der Firma Brose will doch nur alles durchsetzen was sie möchte,siehe Flugplatz und wenn es nicht klappt weil die Coburger Stadtführung dagegen ist,dann wird halt mit Arbeitsplätzen gepokert.Und das alles auf den Rücken derer die Brose schön Reich gemacht haben.

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  • community  Ban_de_Benwick Diesen Post kommentierenkommentieren

    Womit widerlegt wäre, ...... daß "neuer" Besen gut kehrt ...

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  • community  Durchblicker Diesen Post kommentierenkommentieren

    @neuerWieso bemängeln Sie gerade Oberfranken ?
    Ich bin mir sehr sicher, dass es in Oberbayern ähnlich abliefe, würde sich ein Großunternehmen zwischen Bad Tölz und Rosenheim entscheiden wollen. Also was soll die Aufregung ? Egal ob von Coburg nach Bamberg oder umgekehrt. Über die Autobahn sind das maximal 25 bis 30 Minuten.

    Ich habe Verwandtschaft in Australien. Die lachen sich über solch geringe Entfernungen schier kaputt. Wenn die fahren, dann sind´s gleich mal um die 200 Kilometer.

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