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Schreibwettbewerb

Was heutige Coburger Schüler über die Zeit denken

Seit 1985 veranstaltet die Stadt Coburg den Wettbewerb "Jugend schreibt". Heuer sollten Gedanken und Ideen zum Thema "Zeit" zu Papier gebracht werden.
Die Sieger des Wettbewerbs "Jugend schreibt". Foto: Martin Koch
 
von MARTIN KOCH
Seit 1985 veranstaltet die Stadt Coburg den Wettbewerb "Jugend schreibt". Heuer waren junge Leute aus den Coburger Schulen dazu aufgerufen, ihre Gedanken und Ideen zum Thema "Zeit" zu Papier zu bringen. Feste Formen waren nicht vorgeschrieben. "Poesie oder Prosa: Bei unserem Wettbewerb kann man alles schreiben", sagte Brigitte Maisch, die Leiterin der Stadtbücherei Coburg, bei der Siegerehrung am Mittwoch. Über die Sieger des Wettbewerbs entscheiden die Schulen selber. Das muss aber nicht unbedingt eine Erleichterung für die jungen Autoren sein. Manche Schulen reichen viele Beiträge ein. Es kann aber auch passieren, dass eine Schule selbstkritisch auf einen Beitrag verzichtet. Das könne jedes Jahr anders sein, bekräftigte Maisch.

Die Sieger sind: Vanessa Böhm und Lorraine Thorn (Heilig-Kreuz-Schule); Magdalena Trapp und Anna Rehner (Staatliche Realschule Coburg I); Paul Sagasser und Mina Danz (Gymnasium Albertinum); Louis Pazdera, Finn Seiler, Anastasiya Grinko und Sarah Müller (Gymnasium Alexandrinum); Ramona Wagner, Gina Gebhard und Julia Siebert (Gymnasium Casimirianum); Julia Tolstow, Marie Stauch, Jannik Brondke, Denise Friedrich, Anna Glos, Lena Würstlein, Cora Ennes, Jennifer Sauerland und Sabid Karal (Gymnasium Ernestinum); Pamina Schuon und Mika Bauer (Rudolf-Steiner-Schule).

Außer Konkurrenz gab Sina Wittmann vom Arnoldgymnasium Neustadt bei den Lesungen eine Kostprobe ihres Textes "Erinnerungen". Adela Theis vom Gymnasium Albertinum illustrierte den Einband. Die Musikbeiträge bei der Siegerehrung kamen auch von Schülern des Albertinums: Enos Keil, Cora Heikenwälder, Philip Hildebrandt, Phillip Stark und Lucy Röder.

Als Siegespreis gab es eine Studienfahrt nach Schweinfurt, der Geburtsstadt des Dichters und Orientwissenschaftlers Friedrich Rückert.
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