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Tarifverhandlungen

Warnstreik bei Service4EVU in Coburg

Von der Arbeitsniederlegung sind alle Kunden von N-ERGIE betroffen.
50 Beschäftigte der Frühschicht beteiligten sich am Warnstreik bei der Service4Evu. Foto: Verdi
 
Die Tarifverhandlungen bei der Service4EVU in Coburg, einer gemeinsamen Tochterfirma der Energieversorger in Nürnberg (N-ER-GIE) und Frankfurt (Mainova), sind festgefahren. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat deshalb die Beschäftigten in Coburg für Montag, 10. Juli, zu einem dreistündigen Warnstreik aufgerufen.

Auch Kunden der N-ERGIE werden vom Warnstreik betroffen sein, kündigte Verhandlungsführer Martin Marcinek von Verdi Bayern an.

Bei Service4EVU werden telefonische Kundenanfragen bearbeitet.

"Bereits zum Auftakt der Haustarifverhandlungen erklärte die Geschäftsführung, dass sie nur über die Eingruppierung der Beschäftigten verhandeln möchte", heißt es in einer Mitteilung von Verdi. Über die Forderungen von Verdi und der Beschäftigten (Erhöhung des Jahresurlaubes von derzeit 24 Tagen, Einführung eines Weihnachtsgeldes, Bezahltes Frei an Heilig Abend und Silvester, Vermögenswirksame Leistungen) seien die Arbeitgeber "nicht einmal bereit zu sprechen."

"Dieses Verhalten hat die Beschäftigten verärgert und enttäuscht", berichtete Verdi-Landesfachbereichsleiter Martin Marcinek. "Die Verweigerungshaltung der Arbeitgeber zeugt nicht von Wertschätzung gegenüber den Beschäftigten. Die Stimmung bei den Beschäftigten ist deshalb sehr angespannt", erklärte Marcinek. Und: "Kunden der N-ERGIE und der Mainova werden Geduld brauchen, wenn sie am Montag ihren Energieversorger telefonisch erreichen wollen", kündigte Marcinek an.

zum Thema "Wirtschaft Coburg"

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