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Sportschiessen

"Wallo" ist der Herr der Ringe

Die SG Coburg erzielt ein Traumergebnis und eroberte den 2. Platz in der 1. Liga. "Altmeister" Jürgen Wallowsky schoss das Maximalergebnis von 400 Ringen.
Besser geht es nicht: Mehr als 500 Zuschauer feierten den Coburger Mannschaftsführer Jürgen Wallowsky, dem eine Traumserie von 400 Ringen in Teuschnitz gelangen. Foto: CT-Archiv
 
- "Ich musste erst 50 Jahre alt werden, um einmal das Traumergebnis von 400 Ringen in der Bundesliga zu erreichen, von dem jeder Schütze ein Leben lang träumt. Das ist eine Sensation", frohlockte Mannschaftsführer Jürgen Wallowsky von den Luftgewehrschützen der SG Coburg.

Aber nicht nur die Oberkotzauer Schießsportikone präsentierte sich am Samstagabend im oberpfälzischen Teublitz gegen die SG Waldkraiburg in Topform. Coburg siegte überlegen mit 4:1, erteilte den Niederbayern eine Lektion und rückte auf Rang zwei in der 1. Bundesliga Süd mit 10:4-Mannschafts- und 23:12-Einzelpunkten vor. Vier Wettkämpfe vor Ende der Punkterunde besitzen die Vestestädter eine glänzende Ausgangsposition für das Erreichen der Endrunde um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft am ersten Februarwochenende in Paderborn.

Vor über 500 Zuschauern, die "Wallo" frenetisch feierten, muss man freilich auch die mannschaftliche Geschlossenheit seins Teams hervorheben, das mit 1974 Gesamtringen sich absolut am oberen Limit bewegte. "In unserem nunmehr zehnten Jahr der Zugehörigkeit zur Eliteklasse haben wir dieses Resultat mit 1976 Ringen erst einmal übertroffen. Bei uns passt derzeit einfach alles. Wir sind sehr ausgeglichen besetzt und verstehen uns ausgezeichnet. Unser Betreuer Reinhard Mohr trägt mit seiner Ruhe und Gelassenheit viel zum tollen Teamgeist bei", so Jürgen Wallowsky.

Erstmals an Position eins fuhr die 19-jährige Sabrina Hösl nur weniger Kilometer von ihrem Heimatort Fuchsmühl entfernt einen wichtigen Einzelpunkt ein. Wallowskys Highlight gegen einen überforderten Konkurrenten, Souveränität der tschechischen Kleinkaliber-Spezialistin Adela Bruns, die für ihre verhinderte Landsmännin Nikola Mazurova kurzfristig einsprang war sowie Manuel Wittmann, der an Nummer fünf mit 394 Ringen über den Level lag, schossen mit der Präzision von Schweizer Uhrwerken. Auch das SG-Eigengewächs Katharina Stang, die gegen Franziska Schiller eine knappe Niederlage quittieren musste, verkörperte mit über 390 Ringen gehobenen Erstligastandard.

"Ich hoffe, wir schaffen es, das Ding bis Paderborn durchzuziehen. Entschieden ist freilich noch nichts", tritt der Mannschaftsführer ein wenig auf die Euphoriebremse. Nächste Station ist am 3./4. Dezember das mittelfränkische Petersaurach. Hier trifft die SG Coburg auf den Gastgeber SV Petersaurach und den starken Aufsteiger SV Niederlauterbach.

Die Entscheidung, wer unter den Top vier finisht, fällt am 7./8. Januar 2017 im badenwürttembergischen Brigachtal, wo der dreifache Meister aus der Vestestadt gegen den zweiten Liganeuling Eichenlaub Saltendorf und die KKS Königsbach den Sack zu machen will.

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