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Vollsperrung der A73 und 250.000 Euro Schaden

Zur stundenlangen Sperrung beider Richtungsfahrbahnen führte am Dienstag in den frühen Morgenstunden ein schwerer Lkw-Unfall auf der Autobahn 73 im Bereich der Senningshöhe.
Foto: Feuerwehr
 

Der 30-jährige Fahrer war hier mit seinem Kühlsattelzug, der mit Lebensmitteln beladen war, unterwegs nach Nürnberg. Aus bislang nicht geklärter Ursache kam der Fürther mit seinem Gespann auf gerader Strecke zunächst nach rechts ins Bankett und walzte hier auf einer Länge von rund 40 Metern die Schutzplanke nieder. Dabei drehte sich der komplette Sattelzug um die eigene Achse und schlitterte quer zur Fahrbahn schließlich in die Mittelschutzplanke, die er noch durchbrach. Die Zugmaschine kam letztendlich auf der linken Fahrspur der Gegenfahrbahn zum Stehen. Der Fahrer konnte sich selber aus dem Führerhaus befreien und wurde mit leichten Verletzungen zur ambulanten Behandlung ins Klinikum Coburg verbracht. Andere Fahrzeuge wurden zum Glück nicht in den Unfall verwickelt.

Durch den Aufprall wurden die Dieseltanks der Zugmaschine aufgerissen, sodass sich der Kraftstoff über die gesamte Autobahn verteilte. Ein Großaufgebot an Feuerwehren aus Eisfeld, Meeder und Lautertal unter Führung von Kreisbrandmeister Stefan Zapf, sowie dem Technischen Hilfswerk Coburg und den Straßenmeistereien aus Coburg und Zella-Mehlis war zunächst über mehrere Stunden damit beschäftigt, den Diesel aufzufangen und zu binden. Da sich der Kraftstoff auch ins Erdreich und die Kanalisation ergoss, sind weitere aufwendige Reinigungsarbeiten notwendig.

Der Sattelzug hatte sich massiv in der Schutzplanke verkeilt und konnte erst am frühen Nachmittag durch ein Bergungsunternehmen aus dem Landkreis Kronach abgeschleppt werden. Danach war ein Fahrstreifen in Richtung Coburg wieder befahrbar. Die Richtungsfahrbahn Suhl war weitere Stunden für die Aufräumarbeiten gesperrt. Der Gesamtschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mindestens 250.000 Euro. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

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