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Infrastruktur

Südthüringer drohen mit "Wechsel" zum Freistaat Bayern

Beim Verein Henneberg-Itzgrund-Franken mit Sitz in der Gemeinde Frankenblick im Landkreis Sonneberg wird über eine Unterschriftensammlung nachgedacht. Ziel wäre, dass sechs Landkreise künftig nicht mehr zu Thüringen, sondern zu Bayern zu gehören.
Foto: Berthold Köhler
 
Vorsitzender Martin Truckenbrodt begründet diese Pläne vor allem damit, dass die Identität der "Südthüringer Franken" derzeit im Freistaat Thüringen "tabuisiert" werde. Wörtlich schreibt er in einer Erklärung: "Fränkische Geschichte wird nicht gelehrt und bei jeder Gelegenheit verschwiegen. Fränkisches Brauchtum wird grundsätzlich als thüringisch bezeichnet."

Und: "Der Großteil der Politiker und anderer Personen des öffentlichen Lebens trauen sich nicht die Begriffe Franken und fränkisch im Zusammenhang mit Ihrer Heimat in den Mund zu nehmen. Damit muss endlich Schluss sein!" Das "Bundesland der Dichter und Denker" müsse sich endlich zu seiner kulturräumlichen und historischen Vielfalt bekennen. Schließlich gehe im konkreten Fall um die Kreise Bad Salzungen, Schmalkalden, Meinigen, Suhl, Sonneberg und Hildburghausen - und somit um ein Fünftel der Fläche Thüringens. "Nicht nur Sonneberg ist im heutigen Freistaat Thüringen fränkisch", meint Martin Truckenbrodt.

Mit einem Offenen Brief wendet sich der Verein nun an den Thüringer Ministerpräsidenten und einzelne Minister seines Kabinetts. In diesem Schreiben sind 13 Forderungen zu unterschiedlichen Bereichen und Themen enthalten, die bis Ende August 2016 umgesetzt werden sollen. Bei Nichteinhaltung dieser Forderungen werde man in einem Jahr "auf der Sonnenseite des Thüringisch-Fränkischen Mittelgebirges" mit dem Sammeln von Unterschriften für einen Wechsel der Region in den Freistaat Bayern beginnen, so Truckenbrodt.



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