Unfall

Sicherheitsgurt bewahrt Autofahrerin nicht vor Kopfverletzung

Obwohl eine Beifahrerin angeschnallt im Auto saß, schlug ihr Kopf bei einem Verkehrsunfall in Coburg gegen die Windschutzscheibe.
Foto: Ronald Rinklef
 
Beim Abbiegen von der Frankenbrücke auf die Bundesstraße B 4 in Fahrtrichtung Norden übersah am Dienstagabend eine 52-Jährige aus Dörfles-Esbach mit ihrem VW einen 53-jährigen Opel-Fahrer, der in Richtung Marschberg unterwegs war.

Im Einmündungsbereich kam es zum Zusammenstoß der beiden Pkw. Durch den Aufprall wurde die Beifahrerin des Opel-Fahrers mit dem Kopf gegen die Windschutzscheibe geschleudert.

Für die Ordnungshüter war dann natürlich naheliegend, dass sich die Beifahrerin vermutlich nicht angegurtet hatte. Allerdings trug sie nachweislich ihren Sicherheitsgurt.

Der Grund, warum der Kopf beim Zusammenprall der beiden Pkw gegen die Scheibe schlug, war schnell gefunden: Die 52-Jährige wollte zum Unfallzeitpunkt gerade etwas aus dem Handschuhfach nehmen und hatte sich dazu nach vorne gebeugt. Genau aus diesem Grund konnte der Sicherheitsgurt im Oberkörperbereich seine Wirkung nicht entfalten und die Dame stieß mit dem Kopf gegen die Windschutzscheibe.

Sie zog sich dabei nach ersten Erkenntnissen ein Schädel-Hirn-Trauma zu. Insgesamt entstand ein geschätzter Sachschaden in Höhe von etwa 1000 Euro. Gegen den Unfallverursacher wird wegen Fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

zum Thema "Blaulicht"

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