Ich willige einX

Diese Website verwendet das Besucheraktions-Pixel von Facebook für statistische Zwecke. Mit einem Cookie kann so nachvollzogen werden, wie unser Marketing auf Facebook wirkt und wie wir es verbessern können. Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihr Einverständnis hierzu erteilen. Eine genaue Beschreibung zum „Besucheraktions-Pixel“, zu Cookies im Allgemeinen und Ihrem Widerspruchsrecht, das Sie jederzeit ausüben können, steht Ihnen in unserer Datenschutzerklärung unter hier zur Verfügung.

Verfahren

"Schorsch & Schack" vorläufig insolvent

Das Amtsgericht Coburg hat am 31. Mai die vorläufige Insolvenzverwaltung über das Vermögen der Bäckerei Reißenweber GmbH und Co KG angeordnet.
Vorläufig unter Insolvenzverwaltung: Der Verkauf in den Filialen von "Schorsch & Schack" wie hier am Coburger Bahnhof geht weiter.Foto: Jochen Berger
 
Persönlich haftende Gesellschafterin ist die Pitzschel Verwaltungs GmbH in Rödental, die wiederum durch ihren Geschäftsführer Jan Pitzschel vertreten wird. Pitzschel hatte die Bäckereikette 2014 übernommen und in "Schorsch & Schack" umbenannt.


Der Kronacher Rechtsanwalt Jürgen Wittmann wurde vom Amtsgericht zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestimmt. Wie Wittmann nun mitteilte, informiert er vor wenigen Tagen die Mitarbeiter des Unternehmens aus der Zentrale und aus den neun Filialen in Coburg, Dörfles-Esbach und Neustadt bei Coburg im Rahmen einer Betriebsversammlung am Firmensitz in Rödental über den aktuellen Sachstand.


Gute Chancen auf Fortführung des Geschäfts


"Ziel des bisherigen Geschäftsführers Jan Pitzschel und seines Teams war es, sich in der Verbindung von heimischer Backqualität und französischer Backkultur einen Platz im Markt der Coburger Region zu erobern. Ich bewerte die dadurch entstandenen Potenziale der Bäckerei positiv und sehe gute Chancen für eine Fortführung des Handwerksbetriebs und seiner Filialen", erklärte Jürgen Wittmann. Gemeinsam mit dem Unternehmen will er in den kommenden Wochen die Weichen neu stellen.


Die Bäckerei Reißenweber beschäftigt insgesamt 59 Mitarbeiter, davon sieben in der Produktion und 43 Verkäuferinnen in den Filialen. Wittmann zufolge werden alle Beschäftigungsverhältnisse bis auf weiteres unverändert weitergeführt. Auch der Geschäftsbetrieb in der Zentrale in Rödental und den neun Filialen werde aufrecht erhalten. In Rödental wird ohne Einschränkung weiter produziert.


Die Geschäftsführung liegt aktuell beim vorläufigen Insolvenzverwalter, der dabei von der kaufmännischen Leitung des Betriebes unterstützt wird. red

zum Thema "Wirtschaft Coburg"

Newsletter kostenlos abonnieren


noch Zeichen



Bitte melden Sie sich an, um kommentieren zu können:

Sie sind noch nicht registriert? Bitte hier registrieren.