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Post-Mitarbeiter plündern ihre Kleiderschränke

Ein Herz für ihre Mitmenschen, denen es finanziell und gesellschaftlich nicht so gut geht, haben die Mitarbeiter der Deutschen Post DHL bewiesen. Knapp 400 Beschäftigte aus der Niederlassung Würzburg, zu denen auch Coburg gehört, engagieren sich sozial.
Voller Begeisterung sammelten Mitarbeiter der Post DHL Kleidungsstücke für das Coburger Sozialkaufhaus Hartz & Herzlich (von links): Wolfgang Beyer, Susanne Wölfert, Barbara Kammerscheid, Michael Brucker, Brigitte Kessel, Karl-Heinz Hacker und Heide-Marie Wimmer. Foto: Edwin Meißinger
 

Neben Blutspendenaktionen sammelten die Mitarbeiter Kleidung und Schuhe für Kinder und Erwachsene. Diese wurden zu den Sammelstellen der Post gebracht - in Coburg zum neuen Zustellstützpunkt im Vorderen Floßanger.

Michael Brucker, Abteilungsleiter Auslieferung, berichtete, dass sich die Coburger Kollegen ausdrücklich das Sozialkaufhaus Hartz & Herzlich als Empfänger der Spende gewünscht hätten. "Ich habe mich im Internet darüber informiert. Es ist eine gute Wahl gewesen", bestätigte Brucker. Es sei eine gute Sitte der Post, sich am "Global Volunteer Day" (Deutsch: Weltweiter Freiwilligen-Tag) zu beteiligen. "Die Teilnahme ist freiwillig. Alle Mitarbeiter sind angesprochen. Im vergangenen Jahr haben weltweit über 60   000 Mitarbeiter an diesen Aktionen mitgemacht", erzählte Brucker.

Erfreut übergab er gemeinsam mit Karl-Heinz Hacker, dem Leiter des Zustellstützpunkts Coburg, und Qualitätsmanager Wolfgang Beyer die zahlreichen Kleidungsboxen an Barbara Kammerscheid, Susanne Wölfert, Birgitte Kessel und Heide-Marie Wimmer, die die Kleiderspende anschließend zum Coburger Sozialkaufhaus brachten.
Am neuen Zustellstützpunkt sind 42 Brief- und Verbundbezirke sowie sechs Insel-/Firmenbezirke ansässig. Erste Gespräche für den Umbau hatte es im März 2011 gegeben, die Arbeiten wurden im vergangenen Januar abgeschlossen.

Hartz & Herzlich

Kommentare

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  • community  alex1106 Diesen Post kommentierenkommentieren

    Ein Stück weit selbstloswaren doch auch hier wieder die Einsätze der Beteiligten Spender und Spenderinnen, obwohl, zum Beispiel Zusteller, einen sehr harten Job haben.
    Vielen Leuten, die das gar nicht wissen, tun nach einem Einkaufsbummel schon die Füße weh.
    Wenn man bedenkt, dass eine Blutspende bei Frauen fast zehn Prozent des Blutpools ausmachen kann, kann man sich vorstellen, dass ein Verzicht darauf schon einschränkt.
    Körperlich stark belastet ist man nach einer Blutspende am Abend psychisch angreifbar.
    Ist man nicht rundum zufrieden, stört einen was, und setzt man sich solchen Situationen öfter aus, tröstet man sich dann noch mit einem Glas Wein, kann sich das Gehirn das unterbewusst einprägen und durch eine gewollte Wiederkehr in Trost über das Selbstmitleid an Depressionen erkranken und Suchtdenken aufzeigen.
    Und das alles nur, weil man helfen wollte.
    Ich wäre nicht böse, wenn da keiner mehr Blut spenden wollte - ich tue es auch nicht.
    Und Klamotten, die ich mit EC Karte bezahlt hätte, würde ich lieber auch nicht Anderen geben.

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  • community  DocHoliday Diesen Post kommentierenkommentieren

    ##Beitrag von der Redaktion entfernt ##Dieser Kommentar wurde entfernt.

    Grund: Verstoß gegen § 1 unserer Netiquette


    Das inFranken-Team

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  • community  gerowinni Diesen Post kommentierenkommentieren

    Hoffentlich......brauchst Du nie ne Blutspende!

    (1)

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