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Hunde

Möpse in Coburg: Da wird sogar Luther schwach

Das mittlerweile fünfte Mops-Treffen war wieder ein tierisches Spektakel. Gezählt wurden fast hundert Teilnehmer und ein Reformator.
Impressionen vom 5. Coburger Mops-Treffen Foto: Gabi Arnold
 
von GABI ARNOLD
Freundlich, fröhlich und pflegeleicht - das sind die Eigenschaften, die Nora Meixner an ihren Mops Kasperl liebt. Die gebürtige Wienerin hatte für alle Gleichgesinnten am Samstag zum fünften Mal das Coburger Mopstreffen organisiert. Die Resonanz war überwältigend: Aus dem gesamten Bundesgebiet kamen 64 Mopshunde mit 88 Gästen.

Mit dabei war das Ehepaar Hühnlein aus dem Landkreis Coburg mit Mops Charly. "Das ist unser schönster Fund", sagte Helmut Hühnlein und kraulte dem kompakten Vierbeiner liebevoll den faltigen Nacken. Das Paar aus Ebersdorf kam auf ungewöhnliche Weise auf den Mops. "Ich habe den Hund vor neun Jahren im Januar im Wald gefunden," erzählte Helmut Hühnlein im Tageblatt-Gespräch. Der kleine Welpe sei in einem schlimmen Zustand gewesen: Abgemagert, frierend und verängstigt, angebunden an einem Metallposten. "Wir nehmen an, da wollte jemand ein Weihnachtsgeschenk los werden", sagte seine Frau kopfschüttelnd. Helmut Hühnlein hat den Hund befreit und dies der Polizei gemeldet; Charly kam zunächst in Quarantäne in das Coburger Tierheim, wo er aufgepäppelt wurde und im Anschluss bei Familie Hühnlein einziehen durfte.
Das Ehepaar hat den kleinen Kerl mit den großen Knopfaugen und kurzen Beinen sofort ins Herz geschlossen. Auch Hühnleins Labradorhündig Nelly habe Charly sofort liebevoll umsorgt. "Seitdem ist er immer bei uns, wir sind in den vergangenen zehn Jahren nicht ohne Charly weggegangen." Freundlich zu Mensch und allen Tieren sei Charly und sehr anpassungsfähig. "Ob Couch-Potato oder Langstreckenläufer, Möpse stellen sich auf den Mensch ein", erklärte Karin Hühnlein die Besonderheit dieser Rasse. Auch dies schätzen die Teilnehmer des Mopstreffens an den quirligen Hunden.

Für Nora Meixner ist die Veranstaltung sowieso das Highlight des Jahres. "Sogar aus Wien sind Gäste angereist", freute sie sich über die wachsende Resonanz. Vor der großen Kinotreppe versammelte sich die lustige Mopsparade, die Vierbeiner beschnupperten sich, wollten spielen, aber mussten sich gedulden. Im Hofgarten, sagte Nora Meixner, bestünde die Möglichkeit zum Freilauf. "Die Hunde sind sehr friedfertig und haben keinen Drang zu wegzulaufen." Das finden auch die Schwestern Gina und Nora Sendel aus Meinigen so toll an ihren beiden Mopshunden. Die Mädchen haben einen Rüden namens Baby-Blue sowie Rosa-Bella, ein Weibchen, erkennbar am blauen und am rosafarbenen Halsband. "Die beiden sind gemütlich, pflegeleicht, auf den Menschen bezogen und tolle Kuschelhunde", sagte die 17- jährige Gina.

Übrigens war der älteste teilnehmende Mops laut Nora Meixner am Samstag zwölf Jahre alt, und auch zwei mopsfidele Welpen waren dabei.

Als Ehrengast wurde Falk Lammers begrüßt, der als Reformator "Martin Luther" Stadtführungen vornimmt. "Mit so einem Aufkommen habe ich ehrlich gesagt nicht gerechnet", gab er zu. Aber: "Ich kann verstehen, dass man sich einen Hund anschafft" - sagte es und kraulte dabei Kasperl.
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