Ich willige einX

Diese Website verwendet das Besucheraktions-Pixel von Facebook für statistische Zwecke. Mit einem Cookie kann so nachvollzogen werden, wie unser Marketing auf Facebook wirkt und wie wir es verbessern können. Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihr Einverständnis hierzu erteilen. Eine genaue Beschreibung zum „Besucheraktions-Pixel“, zu Cookies im Allgemeinen und Ihrem Widerspruchsrecht, das Sie jederzeit ausüben können, steht Ihnen in unserer Datenschutzerklärung unter hier zur Verfügung.

Gaudiwettbewerb

Mach dich nass und  renn' los: "Wet T-Shirt challenge" in den Langen Bergen

Der TSV Elsa fuhr einen fulminanten Heimsieg bei den "Spielen der Langen Berge" ein.
Wasser aufnehmen hieß es bei "Wet T-Shirt Challenge", bevor es auf die Strecke ging. Die nicht gerade angenehmen Temperaturen sorgten dafür, dass der Wettbewerb nicht Vergnügungssteuer pflichtig war.
 
von MARTIN REBHAN
Zu einer festen Tradition sind die "Spiele der Langen Berge" geworden, bei denen sich seit 1984 Mannschaften des SV Ahlstadt, der Sportfreunde Grattstadt, des TV Ottowind und des TSV Elsa im sportlichen Wettstreit messen. Ausrichter war in diesem Jahr der TSV Elsa, der diesen Event aus naheliegenden Gründen gleich mit der 700-Jahrfeier des Dorfes verband.

Auch wenn der Spaß im Vordergrund stand, geschenkt haben sich die Teams bei den vier Spielen nichts. Ganz im Gegenteil: Akribisch wurde darauf geachtet, dass der Gegner keinen Vorteil in Zentimetern oder Wassertropfen hatte. So hatte das Schiedsrichterteam unter Oberaufsicht von Michael Fischer alle Hände voll zu tun, gleiche Bedingungen zu schaffen.

Schließlich ging es nicht nur darum, einen vom Schirmherren und Landrat Michael Busch gestifteten Pokal mit nach Hause zu nehmen, sondern vielmehr stand die Ehre im Vordergrund. Ein Kompliment muss denen gemacht werden, die die einzelnen Wettbewerbe kreierten.

Geschicklichkeit, Kondition und Augenmaß waren gefragt. Wer sich davor scheute, mit kaltem Wasser in Kontakt zu treten, war für die Teams nicht zu gebrauchen. Vor allem das letzte und entscheidende Spiel hatte es in sich. Ziel war es, mit einem T-Shirt möglichst viel Wasser aufzusaugen und das dann am Körper tragend über einen Parcours zu transportieren, um das Shirt dann von Mitspielern auswringen zu lassen. Gewonnen hat das Team, das auf diesem absolut ungewöhnlichen Weg den höchsten Wasserspiegel im Auffangbehälter nachweisen konnte.


Drunter und drüber

Der Parcours hatte es aber in sich. Unter anderem musste man unter einer Bierbank durch. Die Aktiven nahmen den Schwung mit , den sie beim Rutschen über eine Tischplatte aufnahmen und zischten regelrecht unter der Bank durch. Manchmal reduzierte sich der Abstand zwischen Bierbank und Kopf gegen Null, so dass ein leichtes "Andocken" zu hören war.

Hohe Geschwindigkeit, geringer Abstand: Grund genug für den Schirmherren Michael Busch zu Vorsicht zu mahnen. Etwas lockerer sah es der Vorsitzende des TSV Elsa, Herbert Seidel, der dahingehend beruhigte, dass die Bank aus "Weichholz" sei.

Die Akteure ließen sich aber nicht abhalten, alles zu geben, um ihr Team zum Sieg zu führen. Vor allem für den Vorjahressieger Ottowind und Elsa stand viel auf dem Spiel. Nach der dritten Runde lag Ottowind mit 14 Punkten in Front. Elsa folgte mit neun Punkten, hatte aber noch den Joker im "Ärmel" mit dem bei einem Sieg acht Punkte erreicht werden konnten. Die Konstellation war klar. Elsa musste Erster werden um Siegchancen zu haben, für Ottowind galt es mindestens Zweiter zu werden, um bei einem Sieg der Gastgeber punktgleich zu sein.

Die Spannung war nicht mehr zu überbieten. Im Rund lauschten alle, als Oberschiedsrichter Michael Fischer das Ergebnis des vierten Spiels bekanntgab. Es kam wie es kommen musste. Elsa hatte das meiste Wasser transportiert, Ottowind wurde zweiter. Über den Sieg musste nun das "Elfmeterschießen" entscheiden.

Ein Ball war zwar im Spiel, als Tor wurde ein Kinderplanschbecken genommen, es wurde auch nicht geschossen, sondern ein Tennisball geworfen. Jeder aus dem Team hatte einen Versuch. Alle schauten gespannt auf den letzten Werfer, Jonas Hütter, vom TSV Elsa. Nachdem es keinem vor ihm gelungen war, Ball im Becken zu platzieren, lag es an ihm: traf er, war Elsa Sieger; traf er nicht, geht es in die Verlängerung.



Nerven wie Drahtseile

Jonas Hütter hielt dem Druck stand und versenkte die Kugel souverän, was wiederum beim Gastgeber unbändigen Jubel auslöste. Ein Einspruch seitens der Ottowinder als unbegründet abgetan. Einen vierten Platz gab es in Elsa nicht, da sich Ahlstadt und Grattstadt den dritten Rang brüderlich teilten.

Michael Busch freute sich, dass die Spiele ohne größere Blessuren über die Bühnen gingen. Dem Siegerteam bestehend aus Marie Scheler, Franziska Wölfert, Jakob Buchmann, Niklas Scheler, Jonas Hütter und Lukas Amberg überreichte er den neuen Wanderpokal. Der Vorgänger-Pokal war in den Besitz des Vorjahressiegers TV Ottowind übergegangen. Wichtig war es für Busch, dass der Pokal "trinkfest" ist, damit die Sieger ihren Sekt genießen können.
Newsletter kostenlos abonnieren


noch Zeichen



Bitte melden Sie sich an, um kommentieren zu können:

Sie sind noch nicht registriert? Bitte hier registrieren.