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Kapp wächst um drei Hallen

Rund zwei Dutzend Betonstützen ragen auf dem Gelände der Firma Kapp in den Himmel. Am Standort in der Callenberger Straße entsteht ein großes Bauwerk, das drei Hallen in sich vereint. Baubeginn war im März, bezugsfertig soll der Neubau im Januar 2013 sein. Die Investitionssumme für dieses Bauprojekt liegt bei etwa sechs Millionen Euro.
Die meisten der notwendigen Betonstützen auf der Baustelle in der Callenberger Straße stehen schon: Hier entstehen drei moderne Fertigungshallen  für die etwa 60 Beschäftigten der Mechanischen Fertigung. Der Umzug ist für Anfang 2013 geplant.
 

"Die Herausforderung bei diesem Projekt ist, dass sowohl die Bautätigkeit als auch der anschließende Umzug von Menschen und Maschinen bei laufender Fertigung stattfinden", erklärt Markus Kunzelmann, Leiter Zentrale Werksplanung und Standortentwicklung. In den Neubau einziehen wird der Bereich Mechanische Fertigung. Dort werden verschiedene Bauteile für die Kapp-Maschinen gedreht, geschliffen, gebohrt und gefräst.
Die neue Halle bietet nicht nur eine moderne Infrastruktur für die hochgenauen Fertigungsmaschinen, sondern verbessert auch das Arbeitsumfeld der rund 60 Beschäftigten in diesem Bereich. Ebenfalls ein wichtiger Punkt ist die Verbesserung der Energiekostenbilanz um mindestens 30 Prozent, womit der neue Bauabschnitt die hohen Anforderungen der Energieeinsparverordnung mehr als erfüllt. So wird bis zu 90 Prozent der Maschinenabwärme zurückgewonnen. Die Abluft wird in einer zentralen Anlage gereinigt.
Der Umzug soll im kommenden Januar beginnen und im Sommer abgeschlossen sein. "Allein unsere größte Maschine benötigt insgesamt sechs Wochen, bis sie wieder funktionsfähig produzieren kann", sagt Markus Kunzelmann.
Insgesamt etwa 30 Maschinen müssen umziehen. Für sie wurde im Neubau eine 40 Zentimeter starke Bodenplatte gegossen, und insgesamt steht das neue Gebäude auf acht Meter tief gründenden Pfählen. Damit die Produktion während des Umzugs nicht unterbrochen wird, werden verschiedene Teile soweit wie möglich vorgefertigt. "Wir sind mit der Produktion weiter unter Volllast."
Das Bauwerk ist 55 Meter lang und 45 Meter breit. In der Breite unterteilt es sich in zwei Fertigungshallen und eine etwas schmalere Halle für Anlieferungen im Erdgeschoss und für Büros der fertigungsbe gleitenden Mitarbeiter. Das Mitarbeiter casino wird im zweiten Stock eingerichtet. Der Neubau schließt sich direkt an die bestehende Montagehalle an und ist mit zwölf Metern genau so hoch.
Sämtliche Stützen für die Außenwände stehen schon, weitere für die mittlere Trennwand folgen. Danach werden das Dach und die Außenwände errichtet. Um die schweren Bauteile und Maschinen später durch die Hallen zu transportieren, werden vier Krane installiert, die jeweils 20 Tonnen heben können.

Kommentare

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  • community  Suedstaedter Diesen Post kommentierenkommentieren

    Danke schönfür ein klare Bekenntnis zum Standort Coburg! Es geht also auch heimatverbunden.

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