Coburg
Bauprojekt

Jetzt sind die Bauarbeiter dran

Mit dem traditionellen Spatenstich begannen am Donnerstag offiziell die Bauarbeiten für die neue Coburger Dreifachturnhalle an der Karchestraße.
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Hier, an der Ecke Bamberg/Karchestraße, entsteht die neue Halle.  Foto: Volkmar Franke / www.hochbild-design.de
Hier, an der Ecke Bamberg/Karchestraße, entsteht die neue Halle. Foto: Volkmar Franke / www.hochbild-design.de
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Pünktlich zum Schulbeginn 2017 soll sie fertig sein: Am Donnerstag läuteten die Verantwortlichen der Stadt mit dem offiziellen Spatenstich die Bauarbeiten für den mit knapp über acht Millionen Euro gedeckelten Neubau der Dreifachturnhalle an der Karchestraße/Ecke Bamberger Straße ein.
2900 Quadratmeter Fläche werden den Nutzern damit in knapp eineinhalb Jahren für den Sport zur Verfügung stehen. Gebaut wird in modernster Passivhausbauweise mit aufwendiger Lüftungs- und Heizungstechnik. Die Bauleitung liegt in den Händen des Hochbauamtes, die Gestaltung der Außenflächen übernimmt das Grünflächenamt. Mit dem ehrgeizigen Projekt, das, so Baubürgermeisterin Birgit Weber (CSU), "die erste Maßnahme überhaupt mit einem streng gedeckelten Budget" sei und bei der mit einem detaillierten Kostencontrolling gearbeitet werde, ersetzt die Stadt die in die Jahre gekommene Dreifachsporthalle am Ketschenanger aus den 70er-Jahren und die Umkleideräume an der Benno-Benz-Sportanlage.
"Im Zuge der Baumaßnahme wird auch ein Kunstrasenspielfeld, ein Allwetterplatz, zwei Weitsprunganlagen und 30 Stellplätze errichtet", sagte Oberbürgermeister Norbert Tessmer (SPD), der sich über das passende Wetter - blauer Himmel und Sonnenschein - hörbar freute: "Das ist der richtige Rahmen für das ambitionierte Großprojekt."
Nach dem Rückbau der Sportanlagen und des Erdwalls entlang der Bamberger Straße wurde der Baugrund zusätzlich auf Altlasten untersucht. Das Wasserwirtschaftsamt forderte zudem die Einrichtung einer dauerhaften Grundwassermess-stelle. Das Gelände ist nicht unkompliziert: Die Dreifachturnhalle wird auf Schwemmland errichtet. Zahlreiche Untersuchungen waren deshalb bereits im Vorfeld der Planung nötig. Zur Sicherheit wurde das Gebäude schließlich noch einmal um einen Dreiviertelmeter angehoben. Deshalb wird die Firma Stegner aus Coburg noch im April eine Bauwasserhaltung zur Grundwasserabsenkung einrichten. Ein 24-Stunden-Pumpversuch für die Bauwasserhaltung wurde bereits durchgeführt.
"Die Fertigstellung des Rohbaus und des Daches ist für November dieses Jahres geplant", informierte Tessmer. Da könne dann Richtfest gefeiert werden. Baubürgermeisterin Birgit Weber lobte die Verantwortlichen im Hochbauamt, die den Forderungen der Regierung nach immer neuen Auflagen und Änderungen wie beispielsweise einem Schmutz- und Saubergang vor den Umkleiden Rechnung getragen hätten und trotzdem innerhalb der geplanten maximalen Ausgaben von 8,05 Millionen Euro geblieben seien. "Da war einige Kraft vonnöten, um die Budgetierung einzuhalten", sagte sie.
Die Regierung von Oberfranken fördert das Bauprojekt mit über einer halben Million Euro. Insgesamt sollen rund 6,5 Millionen Euro an Fördergeldern fließen.
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