Ich willige einX

Diese Website verwendet das Besucheraktions-Pixel von Facebook für statistische Zwecke. Mit einem Cookie kann so nachvollzogen werden, wie unser Marketing auf Facebook wirkt und wie wir es verbessern können. Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihr Einverständnis hierzu erteilen. Eine genaue Beschreibung zum „Besucheraktions-Pixel“, zu Cookies im Allgemeinen und Ihrem Widerspruchsrecht, das Sie jederzeit ausüben können, steht Ihnen in unserer Datenschutzerklärung unter hier zur Verfügung.

Ehrenamt

In die eigene Heimat Zeit investieren

Der Bürgerverein Untersiemau feierte sein 50-jähriges Bestehen und ist zuversichtlich, dass in 50 Jahren 100 Jahre gefeiert werden können.
Viel Frohsinn brachten die 19 kleinen Nachwuchskünstler des Kinderhauses Regenbogen mit in die Jubiläumsveranstaltung des Bürgervereins nach Untersiemau. Fotos: Norbert Karbach
 
Ein halbes Jahrhundert wurde der Bürgerverein Untersiemau alt. Diesen 50. Geburtstag feierte die Gemeinschaft nun unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Rolf Rosenbauer in der Aula der Grund- und Mittelschule. Bei der Begrüßung betonte Vorsitzende Edith Heger die Wichtigkeit von Vereinen für eine Gemeinde. Sie würden eine Kommune lebendiger und liebenswerter machen.

Rosenbauer hob das bürgerschaftliche Engagement des Vereins der vergangenen 50 Jahre zum Wohle der Gemeinschaft hervor. Sein Dank galt dafür, dass die Gemeinschaft große wie kleine Stellen im Ort durch Pflegemaßnahmen verschönere. Er betonte vor allem, dass sich alle Bürger durch die Vielfältigkeit der Arbeiten der Mitglieder hier wohlfühlen können. "Der Bauhof der Gemeinde ist für das Grobe, der Bürgerverein für das Zarte zuständig", stellte der Bürgermeister fest.

Da es momentan so aktuell sei, ging er auf das Freizeitgelände am Schlossteich ein. Worum der Verein 1979 bat, waren 1500 Mark für Materialkosten der Teichrenovierung gewesen. "Heute, 27 Jahre später", verglich Rosenbauer, "muss die Gemeinde für die Neugestaltung des Freizeitgeländes rund 500 000 Euro auf den Tisch blättern. Die Zeiten haben sich geändert, die Anforderungen sind gestiegen."

Pfarrer Heinrich Arnold zitierte Jeremia: "Suche der Stadt Bestes. Engagiere dich da, wo du bist. So kann dir jeder Ort der Welt zum Zuhause werden." Dorf und Gemeinschaft gehören unabdingbar zusammen, meinte Arnold. Deshalb glaube er fest daran, dass auch das Problem des fehlenden Mitglieder-Nachwuchses im Bürgerverein gelöst werden könne.


Wünsche für die Zukunft

Bestes Beispiel sei die Kirchweih-Gemeinschaft im Ort. Nach deren Vorbild wenn es gehe, wird in 50 Jahren 100 Jahre Bürgerverein gefeiert. Landrat Michael Busch betonte, dass er gerne zum Jubiläum gekommen sei. Was wären die Dörfer ohne ihre Vereine, stellte er fest. "Der oft zitierte Egoismus der heutigen Zeit ist gar nicht so groß, wie man manchmal glauben möchte. Stecken Sie die anderen einfach mit ihrem Gefühl für die Gemeinschaft an", sagte Busch. Er hatte, wie der nächste Redner, ein Kuvert im Reisegepäck.

Vor 50 Jahren habe sich eine überparteiliche Mannschaft zu einer Gemeinschaft zusammengefunden, blickte MdL Jürgen Heike zurück. Diese habe all die Jahre für eine bessere Qualität einer liebenswerten Heimat gesorgt. Deshalb übermittelte er dem Verein auch die besten Wünsche für die weitere Zukunft.

Mit erfrischenden Vorträgen erfreuten die Kinder des Hauses Regenbogen unter Leitung von Brigitte Kappel die Jubiläumsgäste. Es war der erste Auftritt der 19 Kleinen, wie deren Leiterin verriet. Nach nur zwei Proben präsentierten die jungen Künstler ein Programm, das sich vor allem aus Herbstliedern zusammensetzte. Musikalisch umrahmt wurde der Festnachmittag von Udo Arnold. Ewald Truckenbrodt erfreute die Besucher mit einem Diavortrag, bei dem er Fotos aus fünf Jahrzehnten über den Geburtstagsverein präsentierte.

Zahlreiche Mitglieder erfuhren eine Ehrung für ihre langjährige Treue. Allen voran die Gründungsmitglieder des Vereins: Rudi Bleitner, Werner Bürger, Fritz-Werner Finzel, Helmut Loos, Willi Mannel, Hermann Murmann und Ehrenvorsitzender Emil Paschold.

Ausgezeichnet für 30-jährige Mitgliedschaft wurden Heinz Steinert, Arno Stammberger, Gerhard Lehrfeld, Michael Pödtke, Oskar Paschold, Monika Packert, Günter Murmann, Georg Morgenroth, Katharina Matzel, Dieter Laußmann, Gustav Buron und Lothar Gensch.

Für 25 Jahre Treue wurden geehrt: Käthe Spörl, Dorothea Wünn-Gimpel, Margarete Haaße, Inge Leipold, Ingrid Sandmann und Günther Kob. Für zehn Jahre: Herbert Morgenroth, Waltraud Geiger, Ruth Paschold und Regina Paschold.
Newsletter kostenlos abonnieren





Bitte melden Sie sich an, um kommentieren zu können:
Benutzer     Passwort    

Sie sind noch nicht registriert? Bitte hier registrieren.