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1. Handball-Bundesliga

Hiobsbotschaft für den HSC vor Hannover

Der Abwehrstratege Markus Hagelin wird am Knöchel operiert. Können die Coburger die "Recken" trotzdem an die Leine nehmen?
So brav, wie sich die HSC-Spieler nach der Niederlage gegen Kiel vom Konkurrenten verabschiedeten, werden sie sich am Sonntag mit Sicherheit nicht in Hannover präsentieren. Von links: Lukas Wucherpfennig, Romas Kirveliavicius, Philipp Barsties, Girts Lilienfelds und Markus Hagelin, der nach einer im Training erlittenen Knöchelverletzung zwei Monate ausfällt. Foto: Uwe Gick
 
von RALPH BILEK
Mit dem TSV Hannover-Burgdorf, der zuletzt mit einem in der Höhe sensationellen 37:22-Erfolg beim Pokalsieger SC Magdeburg für Furore sorgte, wartet auf den HSC 2000 Coburg am Sonntagabend (Anwurf 17.15 Uhr) eine schwere Auswärtsaufgabe. Denn für Coburgs Trainer Jan Gorr zählt der Gegner "zu den besten sechs bis sieben Mannschaften in der 1. Bundesliga".
Doch sein HSC hat bewiesen, dass es möglich ist, auch solche Mannschaften zu schlagen. Aber erst einmal hat das Team einen erneuten Rückschlag zu verkraften: Markus Hagelin ist am Montagabend Romas Kirveliavicius auf dem Fuß gelandet und weggeknickt. Die ernüchternde Diagnose lautet: Doppelter Außenbandriss und ein angerissenes Innenband im linken Fußknöchel.


Mindestens zwei Monate Pause

Operiert wird der 27-Jährige vom Sprunggelenksspezialisten Dr. Buchhorn in Regensburg, der auch den Eingriff bei Tom Wetzel vornahm. Das wird eine zu erwartende Pause von mindestens zwei Monaten nach sich ziehen. "Das trifft uns sehr hart, weil Markus vor allem in der Abwehr ein absoluter Stabilitätsfaktor ist. Jetzt müssen wir schon wieder umbauen, denn auf den zentralen Deckungspositionen habe ich mit "Kiwi" und Philipp Barsties gerade noch einmal zwei Spieler mit Gardemaß", zeigt sich Jan Gorr ob dieser neuerlichen Hiobsbotschaft ernüchtert. Dadurch wird die Partie beim letztjährigen Tabellensiebten nicht leichter.
Auch Jens Bürkle, Trainer der "Recken", wie sie sich bezeichnen, ist alles andere als sorgenfrei. Europameister und Olympia-Bronze-Gewinner Kai Häfner hatte Anfang des Monats verletzungsbedingt Schwierigkeiten, explodierte dann aber förmlich in Magdeburg und Mait Patrail laboriert an Rückenproblemen, stellte sich in den letzten Wochen aber in den Dienst der Mannschaft.
Denn auf seiner linken Rückraumposition muss Hannover seit Anfang September auf Ex-Nationalspieler Sven-Sören Christophersen verzichten. Der hatte sich gleich im Auftaktspiel eine Verletzung am Bandapparat im rechten Daumen zugezogen und musste operiert werden.
Das kompensiert derzeit die rechte Seite mit dem Duo Runar Karason und Häfner. "Überhaupt erwartet uns eine wahnsinnig dynamische, explosive Mannschaft mit hoher personeller Qualität", weiß Gorr um die Stärken des Gegners. Er schätzt seinen Gegenüber Bürkle als "sehr erfolgreichen Trainer ein, der sich kontinuierlich weiterentwickelt und es in Hannover versteht aus der individuellen Qualität der Spieler ein herausragendes Team zu formen."
Aber Hannover-Burgdorf ist jedoch nicht unantastbar, wie die Niederlage in Balingen oder die hohe Zehn-Tore-Pleite in Stuttgart beweist. "Da war aber auch der Heimvorteil ausschlaggebend", relativiert Gorr das Ergebnis. "Wir müssen uns schlauer als zuletzt anstellen, cool verhalten und dürfen uns nicht von unserer Emotionalität alleine leiten lassen."
Der HSC-Trainer will einen höheren Disziplinfaktor und mehr spielerische Komponenten in den Aktionen seiner Mannschaft und fordert: "Wir müssen wählerischer sein im Abschluss." In seinen Augen waren das Kirveliavicius, Büdel und Co. in den letzten Wochen eben nicht, haben zu häufig mit Halbchancen versucht zum Erfolg zu kommen.
Gegen die im Gegenstoß ebenfalls sehr guten Hannoveraner sollte das Team daher seine Vorgabe beherzigen, will man die Gastgeber an die Leine legen.

zum Thema "HSC 2000 Coburg"

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