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3. Handball-liga

HSC-Zweite: Immer das gleiche Dilemma

Eine kurze Schwächephase und schlechte Chancenverwertung verhinderten einen durchaus möglichen Erfolg in Hanau.
Hajck Karapetjan war mit sieben Toren erfolgreichster Werfer für den HSC 2000 Coburg II in Hanau. Foto: CT-Archiv/Albert Höchstädter
 
Man kann diskutieren, rätseln, oder sonst was überlegen. Fakt ist, dass die Coburger Drittliga-Mannschaft fast immer eine Schwächephase durchlebt, die letztlich für die Niederlagen verantwortlich sind. Dabei ist die Mannschaft von Trainer Ralf Baucke meistens gar nicht schlechter als der Gegner.
Das war auch im Spiel bei der HSG Hanau so, in dem Trainer mit Kenny Schramm und Lukas Wucherpfennig zwei wichtige Akteure ersetzen musste. Das war jedoch nicht die Ursache der klaren 17:24-Niederlage.
Die Reserve bleibt trotzdem weiterhin vor den Abstiegsplätzen. Dort gab es keine Veränderungen, denn der HSC Bad Neustadt (25:28 gegen HF Springe) musste sich als Vorletzter zu Hause ebenso geschlagen geben wie Vordermann HSG Groß-Umstadt mit dem 23:27 gegen HSG Burgwedel.
Für den TV Kirchzell, immer noch ohne Sieg, wird es mit dem Klassenerhalt nach der neuerlichen 32:23-Niederlge beim HSV Hannover wohl nicht viel werden. Dagegen steuert Eintracht Hildesheim nach dem 26:21-Erfolg über den Zweiten aus Dresden klar Richtung Titelgewinn.


HSG Hanau gegen
HSC 2000 Coburg II 27:24 (15:11)

Die Coburger begannen selbstbewusst, spielten mit dem Gastgeber auf Augenhöhe und waren bei wechselnder Führung dank eines Dreierpacks von Nikola Franke bis zum 4:4 (8.) gleichauf. Doch die HSC-Sieben machte sich mit ihrer miesen Chancenverwertung das Leben selbst unnötig schwer. Ein einziger Treffer, und der nur per Siebenmeter, war viel zu wenig um erfolgreich dagegen zu halten.
Der hessische Mitaufsteiger konnte dadurch ganz locker auf 10:5 (20.) davon ziehen. Mit einer stabilen Deckung im Rückhalt wurde es zwar wieder besser, aber auch nach einem Team-Timeout von Trainer Ralf Baucke blieb es in der hektischen Schlussphase mit drei Zeitstrafen innerhalb von zwölf Sekunden (Franke, Rivera und Christoffel (HSG) - beim klaren Vorsprung des Gastgebers.
Nach dem Wechsel spielte Coburg wieder konzentrierter und innerhalb von zehn Minuten war nach Treffern von Karapetjan, Franke und drei gelungenen Gegenstößen von Klihm der Anschluss zum 16:17 (42.) geschafft. Anderson markierte per Siebenmeter den 18:18-Gleichstand. Nach zwei dummen Gegentoren brachte Klihm die in Unterzahl spielenden Coburger beim 19:20 (50.) nochmals heran. Dann aber wieder die "bekannte Ruhepause" im HSC-Gefüge.
Das erneuete Tim-out vom HSC-Coach nutzte nichts, seine Truppe geriet innerhalb von fünf Minuten mit dem 5:1-Lauf der Hessen entscheidend in Rückstand (20:26) und fing auch noch das 21:27 zwei Minuten später ein. An der Moral lag es keinesfalls, dass man diese so wichtige Partie nicht gewonnen hat. Denn im Schlussakkord zeigte Coburg doch noch seine Stärke, aber trotz der Treffer von Karapetjan (2) und Wolf war nichts mehr gut zu machen.
Die Felle waren auch diesmal in einer fünfminütigen unaufmerksamen Phase bereits davon geschwommen.


Stimmen zum Spiel

Co-Trainer Ronny Göhl: Nach dem 6:5 haben wir den Faden verloren. Wir hatten zu viele technische Fehler und vergebene Tormöglichkeiten. Nach der Pause hatten wir eine stabilere Abwehr um "Jonny" Rivera und dem starken Tim Titze im Tor. Doch die sich wieder häufenden Fehler verhinderten zwei mögliche Punkte. Hervorzuheben die gute und engagierte Leistung von Florian Klihm in der Abwehr und dessen sichere Abschlüsse im Konterspiel.
Torwart Jonas Faber: Das wären heute wirklich zwei wichtige Punkt gewesen. Nach einer Steigerung im zweiten Durchgang haben wir die Partie fast schon gedreht. Fangen dann aber wieder zwei einfache Gegentore ein und konnten uns in der restlichen Spielzeit nicht mehr davon erholen. Echt bitter.

zum Thema "HSC 2000 Coburg"

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