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3. Liga Ost

HSC Coburg II gelingt eine Gala-Vorstellung

Das 32:29 gegen den klaren Favoriten war verdient. Dem Spitzenreiter Hildesheim wurde vor der Minuskulisse von 152 Zuschauern der Schneid abgekauft.
So sehen die Coburger Handballfreunde Ralf Baucke selten jubeln. Für den Drittliga-Trainer des HSC war der Überraschungssieg gegen Spitzenreiter Eintracht Hildesheim eine emotionale Angelegenheit; rechts sein "Medizinmann" Holger Stummer. Fotos: Iris Bilek
 
Was kaum einer für möglich hielt, gelang dem HSC 2000 Coburg II am Samstagabend in der Angerhalle. Die Mannschaft von Trainer Ralf Baucke besiegte mit einer tadellosen und geschlossenen Mannschaftsleistung den Drittliga-Tabellenführer Eintracht Hildesheim mit 32:29 Toren und überraschte damit die Liga.
Jetzt wird die Titelfrage wieder spannender und die Coburger vergrößerten ihren Abstand zum direkten Gefahrenbereich.


HSC 2000 Coburg II gegen
Eintr. Hildesheim 32:29 (13:12)

Nach einer 4:3-Führung des HSC II (10.) kam sofort ein Time-Out des Gästetrainers. Aber die brachte nichts, denn wenig später lag Coburg 6:3 vorn. Die Klasse des Gegners zeigte sich mit herausgespielten Treffern zum 6:7. Doch spätestens nach den Toren von Karapetjan, Wucherpfennig und Wolf zum 11:9 war klar, dass der HSC II einen erbitterten Kampf liefern würde.
Auch nach der Pause ging es in gleicher Weise bis zum 16:15 (34.) weiter. Doch dann fiel bereits eine kleine Vorentscheidung, denn Coburg erhöhte den Druck mit hohem Tempo und übernahm das Kommando. Diesem Sturmlauf des HSC war Hildesheim nicht gewachsen (20:15/37.). Die sieggewohnten Gäste waren nun sichtlich beeindruckt, wenngleich sie mit weiterhin schnellem Spiel alles versuchten. Doch die Angreifer waren bei Rivera & Co. in "guten Händen". Gerade der Spanier in Diensten des HSC lieferte sich einige heftige Kämpfe mit dem mit allen Wassern gewaschenen Kreisläufer Nikolaos Tzoufras in einem oftmals harten "Schlagabtausch".
Doch die Coburger behielten immer die Nerven und die Übersicht gegen einen keinesfalls schwachen Gegner. Egal ob es die Treffsicherheit von Lars Fichtner oder die parierten Siebenmeter von Patrick Foluszny bei seinen zwei Kurzeinsätzen waren, alle Spieler hatten ihren Anteil an diesem unerwarteten Sieg. Beim HSC-Team passte an diesem Tag praktisch alles, aber nicht bei der Kulisse, denn es kamen nur 152 Zuschauer. Das bedeutete Minusrekord.


Stimmern zum Spiel

HSC-Trainer Ralf Baucke: Ein Überraschungssieg, aber hochverdient. Im Angriff war es eine sehr konzentrierte Leistung und unsere phänomenale Deckung hat die Hildesheimer oft zum Zeitspiel gezwungen. Nur am Anfang hatten wir gegen die cleveren Kreisläufer ein paar Probleme, haben das aber nach und nach in den Griff bekommen.
Gäste-Trainer Gerald Oberbeck: Wir sind sehr enttäuscht, haben heute die schlechteste Saisonleistung gebracht. Die Niederlage geht in Ordnung, wenn man so spielt wie wir heute in der Deckung, dann muss man sich nicht wundern, dass man 32 Gegentore bekommt.
HSC-Co-Trainer Ronny Göhl: Wir haben das ganze Spiel über geführt und nach der Pause sogar immer eindeutig. Wenn wir immer so eine Leistung abgerufen hätten, würden wir mit Sicherheit nicht mit 11:15 Punkten im Abstiegskampf stecken. Das sollte jedem bewusst sein, wir sind in der 3. Liga und das ist kein Schlaraffenland.
HSC-Spieler Dominik Baucke: Wir haben von Anfang an gekämpft. Anfang der 2. Halbzeit konnten wir einen Fünf-Tore-Vorsprung heraus spielen und das hat zum Erfolg dann auch gereicht.

HSC Coburg II: Titze, Patryk Foluszny, Jonas Faber (Tor); Dominik Baucke (2), Johan Anderson, Nikola Franke (1), Hajck Karapetjan (6/2), Lukas Wucherpfennig (5), Florian Klihm, Lars Fichtner (7), Maximilian Drude (4), Jonathan Rivera (1), Kenny Schramm, Andreas Wolf (6).
Trainer: Ralf Baucke.

SR:
Matthias Mischinger (Groß-Grimma) / Thomas Näther (HC Burgenland)

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