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Grün macht Arbeit, ist aber schön: Auszeichnungen (in) Fürth am Berg verliehen

Beim Abschluss des Wettbewerbs "Die Ortsmitte - ein Ort der Begegnung" wurden Dorfbewohner für ihren Einsatz gewürdigt.
Der Bauerngarten und das lauschige Eck an der Alten Schule wird auf dem Fürther Dorfplatz vom rührigen Obst- und Gartenbauverein angelegt. Inzwischen liegen 16 Jahre dazwischen, die Beete dankten die gute Arbeit des OGV mit jedem Jahr mit üppiger Pracht und haben sich bis heute zur wahren Schönheit entpuppt. re. Vorsitzender Wolfgang Zarske. Archivfoto: Manja von Nida
 
von MANJA VON NIDA
Beim Abschlussabend des Zwischenwettbewerbs 2016 "Die Ortsmitte - ein Ort der Begegnung" wurde das Bürgerengagement gewürdigt und ausgezeichnet, ein Engagement, welches viele Bewohner fleißig für ihren Landkreis leisten. Und seit Montagabend stehen die Sieger fest: Im evangelischen Kirchengemeindehaus von Fürth am Berg zeichnete Beiratsvorsitzende Christine Heider vom Beirat des Kreiswettbewerbs "Das schönere Dorf - die schönere Stadt" gemeinsam mit Landrat Michael Busch (SPD) den Neustadter Ortsteil Fürth am Berg in der Kategorie "Ortschaften mit durchgeführter Dorferneuerung" mit dem 1. Platz aus.

Fürth am Berg besitzt einen überaus aktiven Obst- und Gartenbauverein, der Blumen, Stauden und Rabatten in der Dorfmitte neben dem Brunnen hegt und pflegt. Auch die Flussmauer wurde vom Verein vorbildlich angegrünt und die alte Eiche konnte gesund erhalten werden. Bänke am Bauerngarten laden zum Verweilen ein. Dank der aktiven Dorfgemeinschaft wurden in der Dorfmitte der Sportplatz mit Turnhalle und das Kirchengemeindehaus in Eigenleistung komplett saniert. Auch die Alte Schule wird von vielen Vereinen unterhalten und gepflegt. Auf dem Dorfplatz herrscht in der ganzen Woche reges Treiben. Fußball, Tischtennis, Gymnastik, Proben des Gesangvereins, Tänze der Landjugend, Sängertreffen, Dorfweihnacht und Veranstaltungen des Obst- und Gartenbauvereins - und das spürbar Liebevolle dabei, das hatte die Jury beeindruckt.


Erhalt alter Bausubstanz

Ahorn errang im Rahmen der Städtebauförderung den 1. Platz. Ahorn legt sehr großen Wert auf die Gestaltung der Grünanlagen. Positiv fielen der Erhalt alter Bausubstanz und das Rathaus auf. Neubauten wurden in Anlehnung an frühere Gebäude errichtet, teilweise wurden alte Baumaterialien verwendet. Es gibt, was das soziale Leben betrifft, die Ahorner Dorfweihnacht, das Sommerfest am Ahorner Kindergarten und inzwischen den Ahorner Kinosommer.

Ohne Verfahren oder in Eigenregie kümmert sich in Merlach (1. Platz), wo es einen schönen Pfarrhaus- und Gemeindehausgarten gibt, die Dorfgemeinschaft um den Erhalt des Gemeindehauses. Ein Backhaus als Schmuckstück gibt es auch.


Intensive Begleitung

Aus 26 teilnehmenden Orten waren Bürger und mit ihnen zahlreiche Bürgermeister zu dem Termin in Fürth am Berg gekommen. "Ich freue mich sehr, dass die Resonanz bei unseren Bürgermeistern so positiv ist. Sie begleiten unseren Wettbewerb immer sehr intensiv, sie nehmen sich die Zeit, gehen draußen durch die Orte. Das finde ich ein sehr schönes Miteinander", dankte Beiratsvorsitzende Christine Heider. Die Ortsmitte, ein Ort der Begegnung, sei ein sehr spannendes Thema. Der Zwischenwettbewerb erfreue sich zunehmender Beliebtheit. "Das zeichnet uns im Landkreis Coburg aus, bei anderen ist die Tendenz rückläufig", sagte Heider. Ein Zwischenwettbewerb sei leichter durchzuführen, biete einen guten Zeitraum für das, was zu schaffen sei. Jeder teilnehmende Ort habe gewonnen. Fast eine Woche sei die Bewertungskommission unterwegs gewesen. Dabei habe sie ihr Augenmerk auf die Bau- und Grüngestaltung und auf das soziale und kulturelle Engagement gerichtet.

"Wir wollen diese Arbeit mit dem Zwischenwettbewerb wertschätzen und unsere Anerkennung damit auch nach außen tragen", sagte Landrat Busch. Die Zweite Bürgermeisterin der gastgebenden Stadt Neustadt, Elke Protzmann (CSU), erwähnte, oft würden Arbeit und Mühen dahinter unterschätzt. "Die Ortsmitte als Ort der Begegnung wächst ja durch die Bürger, die dort leben. Bei den Repräsentationen hat man das Engagement der Ortsvereine sehr gespürt", sagte Protzmann. Wolfgang Zarske, Vorsitzender des Obst- und Gartenbauvereins von Fürth am Berg, freute sich, die Gäste auch bewirten zu dürfen. Der Verein verwöhnte sie mit feinen Schmankerln, die Marina Zarske mit ihrem Helferteam liebe- und geschmackvoll zubereitet hatte.

Jede Ortschaft wurde fürs Mitmachen belohnt: Neben einem Teilnehmerpreis von 100 Euro zum Ansporn gab es ein kunstvoll verpacktes Geschenk dazu: 200 Krokus-Zwiebeln für noch mehr Schönheit in den Orten.
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