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Fusball-Landesliga Nordwest

Geburtstagsgeschenk für Trainer Christl

Der FC Coburg lag gegen Kahl zweimal zurück, riss das wichtige Spiel aber noch aus dem Feuer und siegte mit 3:2. Der Coach war an seinem Jubeltag stolz.
Calle Schiebel (Nummer 10) bedankt sich bei Fabian Carl für dessen perfekte Vorarbeit zum 2:2. Am Ende besiegte der FC Coburg trotz zweimaligem Rückstand den FC Viktoria Kahl verdient mit 3:2 und verschaffte sich damit genügend Luft zur Abstiegszone. Foto: Albert Höchstädter
 
Durch einen hart erkämpften, aber aufgrund einer deutlichen Leistungssteigerung nach dem Seitenwechsel hoch verdienten 3:2-Erfolg über den FC Viktoria Kahl verschaffte sich der FC Coburg in der Landesliga Nordwest ein beträchtliches Polster gegenüber den akut gefährdeten Mannschaften.
Es war erst der zweite Heimsieg für die Schützlinge von Matthias Christl. Diese bereiteten ihrem Coach an seinem 41. Geburtstag mit diesem Dreierpack das schönste Geschenk und gute Perspektiven für den weiteren Saisonverlauf.
Die Kahler gingen zu Beginn kompakter und wesentlich strukturierter zu Werke, als es ihre Position im Tabellenkeller und ihre Negativserie der zurückliegenden sechs Begegnungen vermuten ließ.
Die Auftaktphase gehörte den Hausherren, die Keeper Patrick Kasiow einige Male prüften. Dann die kalte Dusche: Bei einem Eckball löste sich Sebastian Morhard (17.) aus einer Spielertraube. Sein platzierter Kopfball schlug zum 0:1 unhaltbar im rechten Eck ein. "Wir besaßen wie auch beim zweiten Gegentreffer Abstimmungsprobleme in der Zuordnung", traf FCC-Kapitän Eric Heinze den Nagel auf dem Kopf.
Der 1:1-Ausgleich war einstudiert. Nach einem Solo auf der rechten Außenbahn bis zur Torauslinie fand Fabian Carl mit einer an den langen Pfosten gezirkelten Flanke in Calle Schiebel (24.) einen dankbaren Abnehmer, der das Leder mühelos über die Linie schob.
Die Freude darüber währte nicht lange. Nach einem Tempogegenstoß brachten die Gastgeber den Ball nicht kontrolliert aus der Gefahrenzone und Lukas Schmith überlistete Torhüter Daniel Shabestari mit einem fulminanten Kunstschuss aus über 20 Metern. Die pfeilschnellen Spitzen Morhard und Smith sorgten zunächst weiter für Wirbel, doch allmählich gelang es den Vestestädtern, sich besser auf beide einzustellen.
"In der Pause ist "Matze" Christl etwas lauter geworden als sonst. Das hat uns sichtlich Power verliehen. Der 2:2-Ausgleich war für unsere Moral wichtig und richtungsweisend", betonte Allrounder Lukas Mosert, der zu einer Schlüsselfigur des Triumphes avancierte. Im weiteren Verlauf rollte Angriff auf Angriff auf das Gäste-Tor zu, das diese lange mit Glück und Geschick verteidigten. Die Vestestädter kämpften bravourös, hatten aber auch die technischen Mittel parat, um die Viktorianer in die Knie zu zwingen.
Hinten brannte nichts mehr an, weil die Viererkette sicher stand und Yannik Krebs auf der Sechs den Rücken freihielt für die Offensivaktionen von Heinze und des aus der Innenverteidigung ins Mittelfeld beorderten Mosert. Vorne erwiesen sich endlich einmal Schüsse aus der zweiten Reihe als probates Mittel, um das gegnerische Defensivbollwerk aus der Verankerung zu reißen. Einen 20-Meter-Geschoss von Mosert (66.) vermochte Kasiow nur abzuklatschen. Der wiederum effektive Goalgetter Sam roch den Braten und staubte gekonnt zum 2:2 ab.
Der Widerstand der Unterfranken begann nun zu bröckeln. Moserts 3:2-Siegtreffer (79.), der aus der Drehung aus kurzer Distanz überlegt einnetzte, ging ein Schiebel-Traumpass voraus. Der Sturmlauf des FCC hielt an. Ein Rettungsversuch von Niclas Strugarov im eigenen Strafraum krachte gegen die Querlatte. Der von Heinze steil geschickte Schiebel überlupfte zwei Kontrahenten, verpasste dann aber freistehend sein Ziel um Zentimeter.
"Wir haben eine tolle Moral bewiesen. Ich bin stolz auf meine Truppe. Wir sind körperlich topfit und besitzen das Potenzial, in der Schlussphase noch zuzulegen", lautete das Fazit des überglücklichen Geburtstagskindes Matthias Christl.

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