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Hallen-Kreismeisterschaft

Für die "Mönche" und für Bosporus war das Halbfinale Endstation

Der TSV Mönchröden und der Bosporus Coburg fanden in Turniersieger SV Friesen und Vizemeister FC Mitwitz ihre Meister.
Zweifelsohne einer der besten seines Faches: Mönchrödens Keeper Michael Schulz. Hier stoppt er einen Mitwitzer Angreifer erfolgreich. Während bei der Siegerehrung alle Teams mit Sachpreisen belohnt und die Erstplatzierten auch finanziell prämiert wurden, jubelte der neue Champion SV Friesen (rechts) auch über das Ticket für die Bezirksmeisterschaften.
 
In der Ebersdorfer Frankenlandhalle stand am gestrigen Sonntag die Suche nach dem neuen Hallenchampion des Bayerischen Fußball-Verbandes im Fußballkreis Coburg-Kronach-Lichtenfels auf dem Programm. Während der Titelverteidiger vom VfL Frohnlach dabei als bereits für die oberfränkische Endrunde qualifizierter Vertreter der hiesigen Region in die Ausrichterrolle schlüpfte, duellierten sich auf dem Parkett gleich zehn potenzielle Thronfolger.
Ansprüche den entsprechenden Futsalgipfel zu erklimmen, erhob so von Beginn an insbesondere der SV Friesen. Im Angriff eiskalt und in der Defensive kaum zu überwinden, sicherten sich die Mannen um Christian Brandt als erste Mannschaft den angestrebten Sprung ins Semifinale. Auf Siebenmeilenstiefeln folgten den Flößern in Gruppe B jedoch die Kicker vom FC Mitwitz, die sich obendrein sogar gegentorlos und punktverlustfrei für die Vorschlussrunde empfahlen.
Ein Kunststück, dass den Friesenern ebenfalls beinahe gelungen wäre, wenn Firat Güngör im vorgezogenen Endspiel um den betreffenden Gruppensieg nicht für den SV Bosporus Coburg ausgeglichen hätte, was dem bis Dato ebenfalls ausschließlich siegreichen, frischgebackenen Stadtmeister ein entscheidendes Match ums Weiterkommen gegen den TSV Marktzeuln bescherte.
In einem äußerst hitzigen Vergleich setzten sich die frenetisch von ihren zahlreichen Fans angefeuerten Türken aus der Vestestadt letztlich allerdings klar mit 5:1 durch, woraufhin sich lediglich noch der TSV Mönchröden und der FC Lichtenfels ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Halbfinaleinzug lieferten.
Verschlafen ins Turnier gestartet, mussten die Schützlinge von Chefcoach Thomas Hüttl daher eine furiose Aufholjagd auf den Hallenboden zaubern, die ihnen in der Endabrechnung den entscheidenden Vorteil gegenüber den Korbstädtern bescherte. Die Kreisligisten vom FC Stockheim sowie vom FC Kronach und die Kreisklassisten vom TSv Heldritt und vom SV Gifting hatten dagegen aller Gegenwehr zum Trotz nichts mit dem Einzug ins Semifinale zu tun.
"Wir haben teilweise wirklich guten Fußball gesehen, aber auf der anderen Seite ging es mir in manchen Partien auch deutlich zu hart zu, wobei ich mich ebenfalls über ein paar Zuschauer mehr gefreut hätte", zog der für den gastgebenden VfL Frohnlach federführende Organisationsleiter Hilmar Trunzer schon nach den ersten 60 Toren in den vorhergehenden 20 zwölfminütigen Vorrundenspielen und somit vor den anschließenden K.o.-Duellen ein erstes Fazit.
Unter den Augen von Coburgs Landrat und Schirmherr Michael Busch sowie Ebersdorfs Bürgermeister Bernd Reisenweber und des BFV-Bezirksvorsitzenden Karlheinz Bram standen sich daraufhin mit dem SV Friesen und dem TSV Mönchröden zunächst die jeweils nur aufgrund des besseren Torverhältnisses in ihren jeweiligen Gruppen als erster respektive zweiter ins Halbfinale eingezogenen Teams gegenüber.
Der in Anbetracht der vorherigen Leistungen an diesem Tag favorisiert in dieses Match gegangene SVF behielt dabei durch einen Doppelpack von David Daumann sowie einen Treffer von Nicolai Altwasser bei Gegentoren von Benedikt Carl und Jannik Späth insgesamt verdient mit 3:2 die Oberhand.
Die Emotionen kochten allerdings erneut hoch, als im Anschluss der SV Bosporus Coburg den FC Mitwitz herausforderte und die Referees einmal mehr kühlen Kopf bewahren mussten. In einem an Dramatik kaum zu überbietenden Match waren es aber Dominic Fischer vom Sechsmeterpunkt sowie Lukas Riedel per Freistoß, die für die Frankenwälder einnetzten, bevor Gökhan Sener verkürzte und Ertan Sener wegen einer Tätlichkeit mit Rot runter musste.
Dann kam es zum Showdown zwischen dem SV Friesen und dem FC Mitwitz, für den der 2:3-Erfolg des SV Bosporus über den TSV Mönchröden nach Sechsmeterschießen nicht mehr war, als der finale Vorgeschmack auf den endgültigen Kampf um die Hallenkrone im Spielkreis Coburg-Kronach-Lichtenfels.
Die Cracks von Cheftrainer Peter Reichel erklommen den Thron dabei allerdings höchstsouverän, in dem Nico Gehring sowie Daumann und Altwasser bereits in den ersten acht Zeiger-umdrehungen für einen komfortablen Vorsprung sorgten, ehe Maximilian Zapf und Johannes Müller nach der Pause für den 4:1-Endstand sorgten.
Zufrieden, wie hoffentlich die rund 300 Besucher dieses Spektakels, zeigten sich abschließend ebenfalls Bram und Busch, wobei Letzterer mit einem Augenzwinkern zu Protokoll gab: "Als Schirmherr und Landrat des hiesigen Landkreises hätte ich mir allerdings natürlich schon einen Sieger aus dem Coburger Land gewünscht".
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