Coburg
Veränderung

Diese Häuser in Coburg sehen wie neu gebaut aus

Dank des Vereins Stadtbild Coburg konnten Privatleute die Fassaden ihrer Häuser sanieren lassen. Die schmucken Gebäude sind fast nicht mehr wiederzuerkennen. Die Innenrenovierung schultern die Eigentümer dann selbst.
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Im Beisein von Renate Schillig (links) und der Zweiten Bürgermeisterin Birgit Weber (rechts) nimmt Hans-Heinrich Eidt einen Akuschrauber in die Hand und befestigt die Medaille.  Foto: Lothar Weidner
Im Beisein von Renate Schillig (links) und der Zweiten Bürgermeisterin Birgit Weber (rechts) nimmt Hans-Heinrich Eidt einen Akuschrauber in die Hand und befestigt die Medaille. Foto: Lothar Weidner
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"Jetzt kann ich die Fenster wieder putzen, ohne dass ich Angst haben muss hinauszufallen", ließ Renate Schillig in der Webergasse 4 wissen. Die unansehnliche Fassade ihres Hauses einschließlich der maroden Fenster wurde nämlich ganz und gar neu gestaltet. "Es ging sehr schnell, innerhalb von zehn Tagen waren die Handwerker fertig", erzählte sie.

Alles konnte geschehen dank des Vereines Stadtbild Coburg, der die Kosten von rund 70 000 Euro übernahm und dank der kräftigen finanziellen Unterstützung von Michael Stoschek und seiner Schwester Christine Volkmann. Die Eigentümerin des Hauses, das vermutlich aus dem 18. Jahrhundert stammt, hat zudem die Innenrenovierung auf eigene Kosten übernommen.

Medaille von Stadtbild Coburg wird angeschraubt

Hans-Heinrich Eidt, der Vorsitzende von Stadtbild Coburg, schraubte eigenhändig an die Haustüre eine Medaille, wobei er wissen ließ, dass er noch sechs weitere Häuser im Visier habe. Zweite Bürgermeisterin Birgit Weber (CSU) meinte: "Wir freuen uns über jedes Haus, das das Stadtbild verschönert."
Und Renate Schillig brachte schließlich auch ihre Freude zum Ausdruck: "Ich sage jedem, durch wen und wie ich unterstützt wurde."

Hans-Heinrich Eidt führte durch die Metzgergasse, in der auch dank Stadtbild Coburg Fassaden auf Vordermann gebracht wurden, weiter in die Ketschengasse 34 zum dortigen Schuhgeschäft. Hier wurde ein Zuschuss gewährt zur Renovierung der Außenfassade des Hauses im Eigentum von Markus Graupe und Jasmin Franz. Die Eheleute gestalten zudem noch den Innenbereich.

Wie sie feststellten, liefen die ganzen Verhandlungen schon über drei Jahre. Brandschutzrichtlinien seien zu beachten. Und der Denkmalschutz rede ein Wörtchen mit. Trotzdem waren sie hellauf begeistert von der Auszeichnung.

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