Einführung

Das Laurentiushaus in Coburg hat eine neue Leiterin

Das Laurentiushaus hat eine neue Leiterin: Petra Mühlherr, die die Einrichtung von Grund auf kennt.
Die Einführungshandlung von Petra Mühlherr (links) durch Rektor Mathias Hartmann (Mitte) und Abteilungsdirektor Jürgen Zenker Foto: Lothar Weidner
 
von LOTHAR WEIDNER
Petra Mühlherr wurde als neue Leiterin der Pflegeeinrichtung Laurentiushaus, einer Einrichtung der Diakonie Neuendettelsau, im Rahmen eines Gottesdienstes offiziell eingeführt. Damit sollte sie in ihrer Leitungsfunktion gestärkt werden. Für ihre verantwortungsvolle Aufgabe sollte ihr Gottes Segen zugesprochen werden. Immerhin sind rund 90 Bewohner zu betreuen.

Petra Mühlherr legte ihr Fachabitur 1984 in Hof ab und studierte anschließend Sozialpädagogik in Coburg. Nach erfolgreichem Abschluss 1989 wurde sie die Leiterin des neuen Bereiches "Betreuung" von Bewohnern des Laurentiushauses. Seit 1998 fungierte sie als IMS-Koordinatorin (Qualitätsbeauftragte) und war verantwortlich für Einführung und Weiterentwicklung, Optimierung und zur Verbesserung der Strukturen und Abläufe. Zudem ist sie seit 2005 interne Auditorin der Diakonie Neuendettelsau. 2015 übernahm sie weitere Leitungsaufgaben in der Einrichtung.

Nach der kommissarischen Leitung des Hauses mit berufsbegleitender Weiterbildung erfolgte ab Januar 2016 die Übernahme dieses Amtes.

"Altenpflege als gelingendes Miteinander der beteiligten Personen gestalten, ist mein Ziel", sagt Petra Mühlherr. Für sie zählt, dass sich Betreuung und Pflege am christlichen Menschenbild und am diakonischen Auftrag unter Berücksichtigung der besonderen Wertschätzung alter Menschen orientiert. "Wobei als wichtige Aufgabe angesehen wird, ihnen Stärkung, Ermutigung und Entlastung zu geben", ließ sie wissen. Dabei habe das Konzept der ganzheitlichen Pflege das Ziel, die Lebensqualität hilfebedürftiger Menschen zu erhalten und zu verbessern. Dazu gehöre ein abwechslungsreiches Unterhaltungs- und Beschäftigungsangebot. Es werde besonderer Wert auf liebevolle Beziehungen gelegt.

Pflege bedeutet für Petra Mühlherr, Art und Umfang der pflegerischen Maßnahmen individuell auf Bedürfnisse abzustellen, Fähigkeiten zu fördern, regelmäßige Kontakte zu Angehörigen und Ärzten zu führen, Begleitung in schwerer Krankheit und im Sterben zu geben sowie eine Qualitätssicherung einzusetzen, die sich am anerkannten Stand medizinisch-pflegerischer Erkenntnisse orientiert.
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