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DKB-Handball-Bundesliga

Das Gorr-Team ist zum Siegen verdammt

Gegen den TBV Lemgo erwarten die Coburger eine volle Halle und zwei wichtige Punkte auf dem Weg zum Klassenerhalt.
Trainer Jan Gorr fordert zum Re-Start einen Heimsieg gegen Lemgo. Anwurf ist am samstag um 19 Uhr in der HUK-Arena. Foto: CT-Archiv/Hagen Lehmann
 
von RALPH BILEK
"Ich freue mich wieder auf eine volle Halle, und bin mir sicher dass wir wie anfangs in Melsungen die richtige Antwort finden um erfolgreich ins neue Jahr zu starten." Diesen Ausblick wagte HSC-Geschäftsführer Steffen Ramer bereits zum Ende des vergangenen Jahres, zweifelsohne das erfolgreichste in der kurzen Geschichte des HSC 2000 Coburg.
Wenn die Coburger, derzeit auf dem letzten Platz der Liga, diese Geschichte weiterschreiben wollen, dann sind sie in den kommenden Wochen fast zum Siegen verdammt.
Einige Teams haben bereits zwei Spiele in diesem Jahr hinter sich, wenn sich das Team von Jan Gorr am Samstag (Anwurf um 19 Uhr) 2017 zum ersten Mal seinen Anhängern zeigt. Das allerdings durch den überraschenden 30:29-Sieg des Bergischen HC bei den Füchsen Berlin am Mittwochabend als Schlusslicht. Gegen den Drittletzten TBV Lemgo, der bereits vier Zähler Vorsprung hat und dessen Tordifferenz nicht zuletzt aufgrund des 32:22-Erfolges im Hinspiel um 39 Tore besser ist, braucht der HSC auch den Rückhalt einer vollen Halle. Nach den 60 Minuten wird sich herausgestellt haben, ob die Pause
eher ein Vorteil oder ein Nachteil war.



Gorr hatte aufgrund der fast achtwöchigen Pause gehofft, endlich auf seinen kompletten Kader zurückgreifen zu können, doch erneut hat es dem Team einen Rückschlag versetzt.
Stefan Lex, der frohen Mutes noch am vergangenen Montagabend auf Radio Eins über seinen Urlaub im Oman und die Rückkehr aufs Spielfeld nach seiner Sprunggelenksverletzung am linken Fuß plauderte, hatte sich bereits da schon, wie bereits gemeldet, den rechten Mittelfuß gebrochen und fällt nun nahezu die gesamte Restsaison aus. "Das ist gerade für ihn bitter, aber wir mussten schon im Laufe der Saison immer wieder einen Weg mit Alternativen suchen, der geht nun weiter", so Gorr der erneut versuchen muss, mit den personalbedingten Ausfällen zurechtzukommen. Zumindest ein kleiner Lichtblick tut sich für den HSC-Coach auf: "Bei Tom Wetzel müssen wir noch Geduld haben, seine Ausfallzeit beträgt zwar schon fünf Monate, aber er arbeitet jetzt bereits wieder mit Ball und Team. Markus Hagelin macht auch große Fortschritte, er könnte für einen Einsatz zur Verfügung stehen." Gegen Lemgo braucht Gorr auch alles was fit ist und insbesondere eine bessere Deckung als im Hinspiel, da könnte Hagelin auf jeden Fall weiterhelfen.
Beim Gegner hat er besonders Tom Suton im Visier, der mit seinem guten Zweikampfverhalten und dem Auge für die Nebenleute ein ständiger Unruheherd ist. Doch da sind auch noch andere, wie Rechtsaußen Tim Hornke, letzte Woche bester Werfer beim TBV oder Mittelmann Andrej Kogut, der gerne mal mit Stemm- und Hüftwürfen die gegnerische Abwehr überrascht.
Auch Rolf Hermann im rechten Rückraum, vor vier Jahren zweitbester Torjäger der Liga, gilt es zu beachten. Doch Gorr hat ein Ziel: "Auch wenn uns die Experten wenig Chancen zurechnen - wir wollen mit einem Erfolg starten und den Anschluss schaffen. Damit können wir auch Druck aufbauen, wenn wir den anderen Teams im Nacken sitzen."
Denn Daniel Stephan hatte vergangenen Sonntag als Co-Kommentator der Partie zwischen den Füchsen Berlin und Lemgo einen Vierkampf um den dritten Abstiegsplatz zwischen dem TBV, Minden, Stuttgart und Balingen gesehen und damit zumindest indirekt den Bergischen HC und den HSC als vermeintliche Absteiger schon abgestempelt.


Die Lage in der 1. Liga

Am Tabellenende stehen für die drei auf den Abstiegsplätzen stehenden Teams wichtige Wochen an, zudem spielen Lemgo, Coburg und der Bergische HC jeweils gegeneinander. Mit 20:18 Zählern auf Platz acht können sich die Erlangener, nächster Heimspielgegner des HSC, mit einem Erfolg beim TVB Stuttgart frühzeitig aller Abstiegssorgen entledigen.
Denn in den letzten 15 Jahren reichten 22 Punkte nur in zwei Fällen nicht zum Ligaverbleib. Die Teams auf den Abstiegsplätzen würden sich außerdem über die Schützenhilfe freuen.

zum Thema "HSC 2000 Coburg"

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