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Theatersanierung

Das "Coburg Globe" wäre machbar

Das Landestheater braucht ab 1. Januar 2019 eine neue Bleibe: Doch wie die aussehen wird, ist auch nach Ende des Generalübernehmerverfahrens noch offen.
So stellten sich Studenten der Hochschule Coburg den Rundbau fürs Theater vor. Wenn, soll er aber auf dem Anger errichtet werden. Foto: CT-Archiv
 
von SIMONE BASTIAN
Das Landestheater braucht ab 1. Januar 2019 eine neue Bleibe: Denn dann erlischt die Betriebserlaubnis fürs Große Haus. Im Idealfall beginnt dann auch dessen Generalsanierung. Während der Sanierungszeit soll das Theater an den Anger umsiedeln. Ob dafür die schon etwas marode Angesporthalle ertüchtigt wird oder ein Holzbau errichtet wird, soll nun bis Januar geklärt werden. Im Juli waren Entwürfe für eine Interimsspielstätte in Holzbauweise präsentiert worden. Für Bau und Betrieb wäre ein Rundbau die ökonomischste Variante, hieß es damals im Stadtrat. Deshalb erhielt der Entwurf den Namen "Coburg Globe", nach dem "Globe-Theatre", dem runden Shakespeare-Theaterbau.

Ein Holzbau, der nach seiner Theaterzeit ab- und woanders wieder aufgebaut werden könnte, war die bevorzugte Lösung des Stadtrats. Gleichzeitig sollte in einem Generalübernehmerverfahren abgeklärt werden, ob die Ertüchtigung der Angersporthalle zum Theater fürs gleiche Geld oder günstiger machbar wäre. Denn der Preis für die Interimsspielstätte ist gedeckelt: Maximal 7,5 Millionen Euro darf sie gemäß Stadtratsbeschluss vom Juli kosten. Ein Generalübernehmer müsste die Interimsspielstätte zum vorher vereinbarten Festpreis planen und bauen.

Angebote liegen nun offenbar vor, aber so richtig glücklich scheint damit noch niemand zu sein. Zwar heißt es hinter vorgehaltener Hand, dass ein "Globe" machbar sei, andererseits sind offenbar die Kosten ein Problem. Die Arbeitsgruppe aus Vertretern von Stadtverwaltung, Theater und Stadtrat soll jedenfalls noch einmal tagen, bevor es zu Beratungen im Bau- und Umweltsenat und im Stadtrat kommt.

Es geht dabei auch (und immer noch) um die grundsätzlichen Fragen: Die Angersporthalle zu ertüchtigen wäre nach den Schätzungen vom Juli billiger als der Holzbau. Aber es wären trotzdem einige Millionen Euro für eine Zwischenlösung, die hinterher auf jeden Fall abgerissen werden würde. Der Holzbau könnte theoretisch wiederverwendet werden. Aber in diesem Fall hat der Freistaat angekündigt, zwei Drittel seines Zuschusses für die Interimsspielstätte zurückzuverlangen. Immerhin will Bayern 75 Prozent der Kosten übernehmen.

zum Thema "Landestheater coburg"

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