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Das Albertinum singt und swingt

Mehrere Länder Europas sowie Nord- und Südamerika waren die musikalischen Stationen der Serenade des Gymnasiums Albertinum im gut besuchten Kongresshaus. Zahlreiche größere und kleinere Ensembles demonstrierten die musische Ausbildungsbreite der Schule und warteten mit teilweise professionellen Leistungen auf.
Ob Chor, Solisten oder die zahlreichen gut besetzten Ensembles des Coburger Gymnasiums Albertinum, alle zeigten  erstaunliches musikalisches Können.  Fotos: Carolin Herrmann
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Den Anfang machte ernst und feierlich das Streichorchester Collegium Albertinum - von Martin Bram mitspielend unauffällig geleitet - mit einem Satz aus dem Concerto G-Dur von Wilhelm van Wassenaer, der sauber und in gutem Zusammenspiel intoniert wurde, ebenso wie die fünf spielfreudigen Kontretänze KV 609 von Mozart, bei denen sich eine bewegliche Querflöte hinzugesellte.

Die überleitende Moderation besorgten abwechselnd die Oberstufenschülerinnen Marie-Sophie Weidinger, Ann-Marie Frank und Sarah Pachsteffl recht routiniert.Der vor allem mit Oberstimmen stark besetzte Chansonchor sang unter der ausdrucksvoll gestaltenden Leitung von Martin Bram sehr sauber je ein französisches und ein englisches Renaissance-Madrigal in den Originalsprachen. Viel Beifall erntete die neugegründete siebenköpfige Gruppe Albertinum Folk, die mit Gesang und vielfältigem Instrumentarium melancholische und heitere Lieder und Tänze von der grünen Insel Irland temperamentvoll zum Besten gab.

Ebenso so positiv und beifallsreich wurde das Ensemble AlberTango unter Dietmar Engels aufgenommen, das flott und gewandt auf sechs verschiedenen Instrumenten anspruchsvolle Tangokompositionen, unter anderem von Astor Piazzolla, darbot. Den Abschluss des ersten Teils bot das stark besetzte Sinfonische Orchester unter Martin Bram mit einem Slawischen Tanz von Dvorak und bekannten Werken der Strauß-Familie, die ansprechend mit abgerundetem Klang und gutem Zusammenspiel dargeboten wurden.

Im Zeichen der Holz- und Blechbläser stand der gesamte zweite Konzertteil. Er wurde von einem neu gegründeten Trompetenquartett eingeleitet, welches mit makellosem Ansatz "Lemon Tree" von Peter Freudenthaler intonierte. Technisch souverän, sauber und swingend bot das Saxofonquartett unter Leitung der mitspielenden Ninette Soyez-Plitzner mit zwei englischen Nummern eine herausragende Leistung.

Den krönenden Abschluss gestaltete die mit professionellem Sound und rhythmischem Drive aufwartende Bigband des Albertinums, die an diesem Abend anstelle des dienstlich verhinderten Uwe Friedrich von Marco Plitzner schwungvoll geleitet wurde. Man hörte einen abwechslungsreichen Querschnitt durch die amerikanische und deutsche Swing-Ära, bei der sich zahlreiche Mitglieder des Orchesters - besonders Annika Kramer (Gesang) und Rebecca Hartan (Altsaxophon) - solistisch profilieren konnten. Natürlich musste nach den sechs zugkräftigen Nummern und begeistertem Beifall noch eine Zugabe folgen.

Insgesamt war diese Serenade des Albertinums ein vielseitiger, erlebnisreicher Abend, der von durchwegs gelungenen Leistungen der zahlreichen Mitwirkenden geprägt war.

Hier gibt es weitere Bilder von der Serenade

(Siehe auch unsere Veröffentlichung im Coburger Tageblatt.)

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