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KunstInitiative

Coburg hat jetzt eine neue Galerie auf Zeit

Die Coburger Initiative "Kunst-im-Puls" hat in der Großen Johannisgasse, zentral in der Innenstadt, in einem leer stehenden Ladengeschäft eine Galerie auf Zeit eingerichtet.
Lichtschwingungen in der Coburger Innenstadt: Kerstin Amend-Pohlig (zeigt und fertigt in der Großen Johannisgasse ihre vielgestaltigen Docking-Stations. Vera Schnitzer arbeitet an ihren Schrift-Bildern.  Fotos: Carolin Herrmann
 
von DR. CAROLIN HERRMANN
Gehen Sie einen Schritt beiseite, von der Spit aus in die Große Johannisgasse, und Sie erhalten einen spannenden, vielseitigen Kunstimpuls. Dort nämlich betreibt die Coburger Künstler-Initiative "Kunst-im-Puls" derzeit eine anregende kleine Galerie auf Zeit, will also Kunst im Puls der Stadt erleben lassen. Sieben Mitglieder der 2011 zur Gestaltung der Arkaden am Schlossplatz gegründeten Initiative stellen in dem gegenwärtig leerste henden Laden ihre Werke aus.

Entstanden ist eine interessante kleine Zusammenschau aus dem Coburger Kunstgeschehen. Hintergrund: So viele leere Läden in der Innenstadt, die könnte man doch zumindest punktuell beleben, dachten sich Kerstin Amend-Pohlig und Vera Schnitzer. In der Großen Johannisgasse, wo sich bis vor kurzem ein Kosmetikstudio befand, stießen sie auf Entgegenkommen. Bis Ende Januar können die sieben Künstlerinnen bleiben. Dann wollen sie wenn möglich weiterziehen in einen anderen "Leerstand".

Wobei nicht nur ausgestellt wird. Von 16 bis 20 Uhr, am Sonntag von 17 bis 20 Uhr, sind täglich ein oder zwei von ihnen vor Ort und arbeiten dort: Man darf ihnen durchaus zugucken, mit den Künstlerinnen ins Gespräch kommen - etwa wenn Kerstin Amend-Pohlig ihre vielgliedrigen Skulpturen aus Stein, Metall, Holz, Farbe... wachsen und dann durch LED-Licht aus dem Inneren aufleuchten lässt. Ein "Kunstglühen" der speziellen Art, das sich, so träumen die Künstlerinnen schon, im Frühjahr an anderem Ort in ein "Kunstblühen" verwandeln könnte. Oder wenn Vera Schnitzer an ihren Gemälden, ihren Schrift-Bildern arbeitet.

Würfel, Filz und Haikus

Zu sehen sind an diesem zentralen Ort zudem Nicola Gottfried-Riemerschmidts eigenwillige Keramikwürfel, Gudrun Treibers hintergründige Fortentwicklungen aus Fotografie, Zeichnung und Malerei, Irene Reinhardts warm und wollig einnehmende, assoziationsreiche Filz-Boote, zu nutzen gerne als Schalen, Gitta Hofrichters Haiku-Bilder und Elisabeth Pötzls auf Leinwand gedruckte fotografische Ausschnitte, die sich aus ihrem kleinen Format und ihrer Vielfältigkeit zum größeren Werk zusammenfinden.


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