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Coburger CSU will die Sperrzeit verlängern

Auslöser ist der Steinweg: Nach einer großen Schlägerei im August beratschlagen Sicherheitsbehörden, warnen Wirte vor überzogenen Reaktionen und beharken sich Politiker.
Jugendliche im Steinweg in Coburg. Foto: Archiv

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Nun wird sich auch der Stadtrat mit dem Thema befassen: Die CSU-Fraktion fordert für das gesamte Stadtgebiet eine Verlängerung der Sperrzeit von Gaststätten, Kneipen, Bars und Diskotheken von 2 bis 6 Uhr. Derzeit gilt in Coburg die gesetzliche Regelung, die lediglich eine "Putzstunde" zwischen 5 und 6 Uhr vorschreibt.

Ausnahmen von der verlängerten Sperrzeit sieht der CSU-Vorschlag ausdrücklich vor. Sie können für einzelne Bars oder Lokale gelten oder für Events wie das Sambafest.

"Wir müssen eine Güterabwägung treffen: Wollen wir Ruhe und Frieden in der Stadt oder Halligalli?" Mit ihrem Vorschlag orientiere sich die Coburger CSU an den Regelungen der Städte Erlangen und Kaufbeuren. Die Oberbürgermeister beider Städte hätten ihm versichert, dass sich die Regelung bewährt habe, erzählt Hartan. "Wenn geschlossen wird, verlagert sich die Party auch nicht woanders hin. Und die Eltern jubeln."

zum Thema "Coburger Steinweg"

Kommentare

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  • community  abseits Diesen Post kommentierenkommentieren

    Richtig Abersdorfer!Die Kneipen dicht ab 1.00 Uhr, die Ladenöffnungszeiten wieder zurück und überhaupt war früher alles besser. Da gab es keine Schlägereien, es sei denn poltische, gesoffen wurde auch nicht, es sei denn in Bayern und bei Feste aller Art, Männer waren noch Männer und Frauen haben sowieso nicht gezählt. Auf die alten Zeiten!

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  • community  Popolone Diesen Post kommentierenkommentieren

    ProvinzWas will Coburg sein? Hochschulstadt? Europastadt? Bei einer Sperrzeit beginnend um 2.00 Uhr wird es nicht mehr lange eine belebte Fußgängerzone im Steinweg geben. Dann verlagert sich das Leben ins Umland, und die Innenstadtkneipen machen nach den kleinen Einzelhandelsläden auch noch dicht. Freilich ist etwas Phantasie gefragt, wie man das Gewaltproblem in den Griff bekommt. We wäre es denn mit häufigeren Fußstreifen von Polizei und städtischem Ordnungsdienst? Wie wäre es denn mit mehr Jugendkontaktbeamten, die sich dann auch mal in der Szene blicken lassen? Private Wach- und Schließgesellschaften (Security Services etc.) sind jedoch auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Da wüsste ich manchmal nicht genau, vor wem ich mich mehr fürchten müsste? Vor den gewalttätigen Jugendlichen oder vor den Securities? Manchmal hat man bei diesen Privaten Diensten den Eindruck, dort werde gerade eben der Bock zum Gärtner gemacht.

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  • Coburger Streifenbeamte auf Streife?Nachts? Im Steinweg? Womöglich ZU FUUUSSS?

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  • community  Der_Doktor Diesen Post kommentierenkommentieren

    Betreiber in die PflichtIch verstehe die Diskussion nicht. Ähnliche Probleme gibt es auch in anderen Städten und dort wird die ganze Situation einfach geklärt: Die "verursachenden" Gastronomen legen zusammen und bezahlen einen Sicherheitsdienst, der im betreffenden Gebiet ab 21 Uhr dauernd präsent ist und einschreitet. Dann wären alle Parteien zufrieden. Die Anwohner hätten ihre Ruhe, die Straße würde nicht vollgekotzt und das ganze Geschrei hätte ein Ende. Aber das wäre für die gefühlte Großstadt Coburg vieeeeeeeeeeel zu einfach. Lieber wird dauernd lamentiert und nix gemacht.

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  • community  Abersdorfer Diesen Post kommentierenkommentieren

    Um 01:00 Uhr muss Schluss sein!!Die Lokale gehören um 01:00 Uhr geschlossen ohne wenn und aber, die Anwohner der Lokale würden es danken. Man versteht sowieso nicht, warum die erst um 24:00 zum feiern gehen müssen.
    Gehen sie mal am Sonntagmorgen durch den Steinweg, Alles voll gekotzt und die Häuser voll uriniert, da sieht es aus wie in der Gosse.
    Kein Aushängeschild für Coburg, was wohl die Touristen denken wenn sie nach so einer Nacht durch die Coburger Innenstadt gehen.

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