Ratssitzung

Beim Spielplatz-Wettbewerb gewann Ebersdorf 2000 Euro

Gute Nachrichten: Die Birkleite kann bald ausgebaut werden und beim Spielplatz-Wettbewerb gewann Ebersdorf 2000 Euro.
In guter Erinnerung wird wohl noch lange der Strohpool bleiben, der am 1. August als Teilnahme an der Traumritter-Challenge in Ebersdorf angelegt wurde. Foto: Alexandra Kemnitzer
 
von LOTHAR WEIDNER
Ein Ende der Rumpelpiste Birkleite, die von Autofahrern oft genug als Ausweichstrecke benutzt wird, um lange Wartezeiten an den Bahnübergängen zu vermeiden, zeichnet sich ab. Wie Bürgermeister Bernd Reisenweber (BG) bei der jüngsten Gemeinderatssitzung mitteilte, könnte der Ausbau der Birkleite und der Bahnhofstraße im nächsten Jahr durchgeführt werden. Voraussetzung zum einen sei, dass eine Förderung durch Mittel aus dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz erfolge, wobei eine Zusage der Regierung noch in diesem Jahr erwartet werde. Die Verwaltung habe bereits Gespräche mit der Regierung von Oberfranken geführt und der entsprechende Förderantrag solle mit aktuellen Angaben vorgelegt werden. Zum anderen hat der Baubeginn der CO 13, dessen Weg nunmehr nach dem Vergabequerelen freigemacht ist, dazu beigetragen, die Maßnahme Birkleite anzugehen.

Der Gemeinderat beschloss einstimmig, Fördermittel gemäß der Richtlinie "Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaues" zur Erstellung eines Glasfaser-Masterplanes zu beantragen und gleichzeitig schon den Auftrag an den wirtschaftlichsten Anbieter von Dienstleistern zu vergeben. Die Erstellung des Masterplanes wird bis zu einem Betrag von 50.000 Euro voll gefördert. Ziel ist ein Glasfaseranschluss eines jeden Gebäudes im Gemeindegebiet mit mindestens 30 MBit/s im Downstream. "Damit soll eine solide Basis für den Zugang zur digitalen Welt gelegt werden", sagte Bernd Reisenweber. Es soll in Anbetracht der anstehenden Tiefbaumaßnahmen (Bahnhofstraße, Birkleite, Zeickhorner Straße und Ebersdorf West) ein frühzeitiger Einstieg angestrebt werden.


Neue Straßennamen

Nach Würdigung der eingegangen Stellungnahmen zum Flächennutzungs- und Bebauungsplan im Bereich "Lange Maase" in Großgarnstadt erfolgte deren Billigung und Auslegung. Festgelegt wurden gleichzeitig Straßennamen für das Neubaugebiet wie Stöckleinsgraben, Lange Maase und Hutäcker. Auch wurde für Frohnlach die erste Änderung des Planentwurfes zum Bebauungsplan "Frohnberg II" mit öffentlicher Auslegung beschlossen.

Bernd Reisenweber teilte mit, dass beim Wettbewerb "Traumritter" für den Spielplatz in der Raiffeisenstraße ein Preisgeld von 2000 Euro errungen worden sei, das für eine Vogelnestschaukel verwendet werden soll. Die Finanzierung der weiteren Spielgeräte erfolge aus Spenden, dem Erlös der 750-Jahr-Feier von Ebersdorf und aus dem Verkauf des Teilgrundstückes in der Sonneberger Straße. Es sollen insgesamt drei Spielplätze angelegt werden. Ideen dazu sollen durch Kinder in der "Spielplatzwerkstatt" am Freitag, 14. Oktober, um 14 Uhr gesammelt und dann präsentiert werden. Für Umgestaltung oder Aufwertung der weiteren Spielplätze stehen rund 27.000 Euro zur Verfügung, sofern der angepeilte Verkaufserlös aus der Sonneberger Straße erzielt werde. Auch die Bevölkerung soll durch Ideen am Spielplatzkonzept mitwirken.


Stadtradeln? Hoffarth: "Dös töit me net schaffn"

Mehrheitlich wünschen sich die Frohnlacher keinen Kinderspielplatz im Baugebiet "Am Weinberg". Das ergab eine Anwohnerbefragung. Jedoch sei ein Fußweg zur Ortsmitte erwünscht. Der jedoch, so der Bürgermeister, sei aus finanziellen Gründen kurzfristig nicht möglich. Jedoch werde geprüft, ob ein Gehweg in Richtung "Örtleinsgrund" realisiert werden könne. Um den Schulweg gefahrloser zu gestalten, würden an den problematischen Punkten (Kreuzungsbereich Einmündung Göritzenstraße/Kellergasse) Schülerlotsen eingesetzt.
Gemeinderat Rainer Mattern (CSU) regte an, dass sich die Gemeinde am Stadtradeln beteiligen solle, denn es könne eine E-Tankstelle gewonnen werden. Dazu bemerkte Gemeinderat Reiner Brückner (SPD), dass in Ebersdorf sehr schöne Radwege vorhanden seien. Aufgrund der doch zu erstrampelnden Kilometer sagte süffisant Gemeinderat Bernd Hoffarth (BG): "Dös töit me net schaffn."
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