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Region  // Coburg

3. Handball-Liga Ost

Behält der HSC Coburg II die Nerven im Abstiegskampf?

Der HSC 2000 Coburg II verliert in Burgwedel und muss sich dringend steigern, um nicht abzusteigen.
Coburgs Co-Trainer Ronny Göhl war schon während der Partie in Burgwedel stocksauer, weil seine Jungs in der Schlussphase die Kontrolle verloren. Foto: CT-Archiv
 
von RALPH BILEK
Die vermeintlich gute Ausgangslage für das so wichtige Drittligaspiel des HSC 2000 Coburg II bei der HSG Burgwedel änderte sich am Freitagabend als bekannt wurde, dass nicht nur Tom Wetzel, sondern auch die Stammspieler Franke, Kellner, Rivera und Karapetjan ersetzt werden müssen.
Mit nur zehn Feldspielern musste Trainer Ralf Baucke die zweite Fahrt innerhalb von zwei Wochen nach Niedersachsen antreten. Und auch dieses Mal ging das Spiel verloren, denn den aufopfernd spielenden Reservisten fehlte am Ende die Kraft, um die Partie zu gewinnen. Mit 25:31 ging das Duell letztlich sogar sehr deutlich verloren.
Der HSC Bad Neustadt (30:27 gegen Leipzig) brachte sich dagegen fast in Sicherheit und auch die HSG Hanau (26:22 in Groß Umstadt) ist nicht weit vom vorzeitigen Klassenerhalt entfernt. Coburg bleibt mit der schlechteren Tordifferenz hinter den punktgleichen Sachsen und sollte das Spiel am Samstag in Gelnhausen keinesfalls verlieren.


Die Lage in der 3. Liga

Eine Sensation gab es an der Tabellenspitze, denn Eintracht Hildesheim musste bei HSV Hannover Federn lassen (25:29) und der HC Elbflorenz (28:18 bei TV Kirchzell) die Führung überlassen.


HSG Burgwedel gegen
HSC 2000 Coburg II 31:25 (19:17)

Mit forschem Angriffsspiel ließ man den Gegner nicht zur Entfaltung kommen, der schon nach elf Minuten von Trainer Jürgen Bätjer zur Auszeit aufgefordert wurde. Mit Erfolg, denn es folgten drei schnelle Toren zur 9:5-Führung. Gleich danach der Schock für die Coburger, als Abwehrspezialist Philipp Barsties statt einer durchaus berechtigten Zeitstrafe sofort mit Rot vom Platz gestellt wurde.
Trotz dieser äußerst umstrittene n Entscheidung der Referees ließ sich der HSC lange nicht abschütteln. Allerdings hatte man in der Abwehr Schwierigkeiten und fing sich nach dem 11:13 durch Lars Fichtner (21.) in kurzer Zeit erneut drei Dinger zum 11:16 einfing. Trainer Baucke nahm eine Auszeit. Andersson traf danach per Siebenmeter, Schramm und zweimal Baucke sowie Wolf. Der wieder drangvolle Baucke brachte seine Mannschaft bis zur Pause sogar auf zwei Tore ran und als Wucherpfennig in der 32. Minute das 18:19 erzielte, war alles wieder offen.
Als sich auch die Abwehr stabilisiert hatte, gab es gleich drei Zeitstrafen für den HSC in der 35. Minute gegen Andersson, Drude und Coach Baucke. Das nutzte Burgwedel, um sich entscheidend auf 23:18 abzusetzen.
Nachdem HSG-Lenker Maurice Herbold kurz zuvor in der dennoch fairen Begegnung ebenfalls von der Platte musste, war Coburg mit dem 21:24 durch Wucherpfennig wieder erfolgsverssprechend nahe dran. Danach fehlte den "Gelb-Schwarzen" jedoch die bisher gezeigte Ruhe. Statt mit Übersicht weiter zu agieren, verfiel der Angriff in Einzelaktionen und kassierte, selbst in Überzahl spielend teils unnötige Gegentreffer (21:25, 22:27, 23:28/50.).
Das sehr zum Missfallen von Co-Trainer Ronny Göhl, dem die kämpferische Einstellung ab der 50. Minute völlig fehlte. Nach dem 24:28 (53.) durch Wolf war für Coburg Sendepause und Burgwedel hatte es nun leicht, mit drei Treffern den klaren Sieg zu erzielen. Das 25:31 durch den jungen Dude war nur noch Makulatur.


Stimmen zum Spiel

Kenny Schramm (4 Tore): Wir bekamen keinen Zugriff auf den Angriff von Burgwedel. In der zweiten Hälfte wurde die Deckung stabilisiert, aber der Angriff war nicht mehr so forsch.
Dominik Baucke (4 Tore): Die sehr frühe rote Karte gegen Philipp Barsties hat uns vor allem in der Abwehr sehr geschwächt. Nach der Pause gab es zum Teil fragwürdige Zeitstrafen und es kam kein geregelter Spielablauf zu stande.
Ronny Göhl (Co-Trainer): Wir starten ganz gut. Die rote Karte gegen Barsties nach 13 Minuten wäre per Zeitstrafe ausreichend gewesen. Die Schiedsrichter-Leistungen waren auf beiden Seiten katastrophal. Wir haben die Geduld und Ruhe verloren und verfallen wieder in disziplinlose Einzelaktionen und vergeigen das Spiel mit sechs Toren.

HSG Burgwedel gegen HSC Coburg II 31:25 (19:17)

HSC 2000 Coburg II: Tim Titze, Patryk Foluszny - Philipp Barsties, Dominik Baucke (4), Johan Andersson (2/2), Lukas Wucherpfennig (3), Lars Fichtner (2) , Max Drude (2), Kenny Schramm (4), Lukas Drude (2), Andreas Wolf (6).
Trainer: Raf Baucke.
SR: Cefdet Kamper und Konan Kamper.
Zuschauer: 222.
Siebenmeter: 1/2.
Zeitstrafen: 5/4.

Disqualifikationen:
1 (46./Maurice Herbold) /1 (13./Philipp Barsties).

zum Thema "HSC 2000 Coburg"

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