Ebersdorf
Machbarkeitsstudie

B 303: Staus bei Ebersdorf bald Vergangenheit?

Das Staatliche Bauamt hat ein Konzept entwickelt, das die Probleme an den Ampelanlagen vor Ebersdorf bei Coburg lösen soll.
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Knoten-Punkt: Die Zufahrt als Linksabbieger auf die Autobahn Richtung Coburg ist für die Verkehrsteilnehmer bei Ebersdorf schwierig. Das Staatliche Bauamt hat deshalb eine Machbarkeitsstudie erstellen lassen, die einen Abbiegestreifen rechts von der Bundesstraße 303 vorsieht. Foto: Berthold Köhler
Knoten-Punkt: Die Zufahrt als Linksabbieger auf die Autobahn Richtung Coburg ist für die Verkehrsteilnehmer bei Ebersdorf schwierig. Das Staatliche Bauamt hat deshalb eine Machbarkeitsstudie erstellen lassen, die einen Abbiegestreifen rechts von der Bundesstraße 303 vorsieht. Foto: Berthold Köhler
Hoffnungsschimmer für die vielen Autofahrer, die während der Stoßzeiten morgens oder abends an den Ampeln auf der Bundesstraße 303 im Stau stehen: Das Staatliche Bauamt will die Zu- und Abfahrt auf die Autobahn erleichtern und damit die Leistungsfähig des gesamten Kreuzungsbereichs erhöhen. Das hat Jens Laußmann (Leiter der Servicestelle Kronach des Staatlichen Bauamtes Bamberg) gestern bei der Dienstbesprechung des Landrates mit den Landkreisbürgermeistern angekündigt.
Einen Termin, wann die neue Verkehrsführung greift, konnte Laußmann allerdings noch nicht nennen. Derzeit liegt eine Machbarkeitsstudie des Bauamtes bei der Autobahndirektion Nordbayern, das bei einer Neugestaltung der Zu- und Abfahrten seine Zustimmung geben muss. Dass sich dort etwas tun, steht nach Ansicht von Landrat Michael Busch (SPD) außer Frage: "In Stoßzeiten herrscht dort Chaos." Dieses werde, vermutete Busch, spätestens dann noch einmal größer, wenn die Ebersdorfer Umgehung für die CO 13 fertig ist. Dies soll laut Plan heuer im Herbst der Fall sein.


Linksabbiegen ist schlecht

Zwei entscheidende Änderungen bei der Verkehrsführung sieht die Studie vor, erklärte Günter Engelhardt (Sachgebietsleiter Projektgruppe Straßenbau Coburg) den Bürgermeistern. So sollen sich künftig die Autofahrer, die auf der Autobahn aus Richtung Lichtenfels kommen und auf der B 303 Richtung Kronach weiterfahren wollen, an der Ampelanlage vorbei in den Verkehr einfädeln können. Dort, auch da gibt es schon erste Pläne im Staatlichen Bauamt, könnte die Fahrt Richtung Sonnefeld/Kronach vielleicht sogar auf zwei Fahrspuren weitergehen. Engelhardt ließ jedenfalls durchblicken, dass sich das Staatliche Bauamt einen Ausbau der B 303 auf drei Fahrstreifen vorstellen könnte.
Diez zweite Änderung betrifft das Problem, dass Autofahrer aus Richtung Sonnefeld kommend beim Wechsel auf die Autobahn in Fahrtrichtung Norden (Cobuzrg, Suhl) nach links von der Bundesstraße abbiegen müssen. Die Machbarkeitsstudie hat nach Angaben Engelhardts ergeben, dass eine Abbiegespur rechts von der Bundesstraße weg auf die Autobahn technisch möglich wäre. "Das wäre eine wesentliche Verbesserung", versicherte der Baurat. Verbunden mit einigen technischen Veränderungen wie neuen Kurvenradien rechnet das Staatliche Bauamt damit, dass rund 600 000 Euro ausreichen, um den Verkehrsfluss bei Ebersdorf dramatisch zu verbessern.
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