Coburg
Neubau

Arbeiten laufen voll im Zeitplan

Ein Teil der alten Keller auf dem Brauhof-Gelände ist bereits abgerissen. Auf dem freigeräumten Areal sind nun gut die Dimensionen der geplanten neuen Wohnanlage zu erkennen. Die ersten Kaufverträge werden bereits beurkundet.
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An dieser Stelle soll die Tiefgarage mit 34 Stellplätzen und der Zufahrt vom Hahnweg aus gebaut werden. Direkt darüber ist Haus Nummer 1 geplant. Foto: Ulrike Nauer
An dieser Stelle soll die Tiefgarage mit 34 Stellplätzen und der Zufahrt vom Hahnweg aus gebaut werden. Direkt darüber ist Haus Nummer 1 geplant. Foto: Ulrike Nauer
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Nach dem Abriss der alten Gebäude auf dem Brauhof-Areal, die zum Teil lange Zeit leerstanden, lässt sich jetzt langsam die Dimension der geplanten Neubauten und Grünflächen erahnen. Noch türmen sich die rotbraunen Erdhaufen auf dem gut einen Hektar großen Gelände, doch - so berichtet Michael Schulz zuversichtlich - bisher liefen die Arbeiten weitgehend reibungslos. "Wir sind sogar noch 14 Tage schneller als der Zeitplan", sagt der Geschäftsführer der Firma Coresale Gewerbeimmobilien GmbH, die das Neubauprojekt begleitet.

44 Wohnungen, verteilt auf fünf unterschiedlich große Häuser, sollen hier entstehen. Unter dem Haus Nummer 1, das dem Utopolis und dem Hahnweg am nächsten stehen wird, ist eine Tiefgarage mit 34 Stellplätzen geplant. Dafür wurde bereits ein Teil der alten Bierkeller abgerissen. Sie gehörten zur Vereinsbrauerei, die hier etwa um 1880 erbaut wurde.

Die Abbrucharbeiten begannen Mitte April. Bisher sei nichts im Untergrund gefunden worden, was den Zeitplan wirklich in Gefahr bringen könnte, erläutert Michael Schulz. Lediglich der Fund von alten Teerbelägen hielt den Betrieb für 14 Tage auf, weil Bodenproben genommen werden mussten. Erst dann war klar, auf welche Deponie das Material zur Entsorgung gebracht werden konnte.

Während auf dem Areal am Hahnweg die Bagger rollen, laufe im Hintergrund das Genehmigungsverfahren, sagt Michael Schulz. Der Bau- und Umweltsenat fasste in seiner Mai-Sitzung einen Kenntnisnahme-Beschluss. Dass die Straße "Brauhof" erst komplett erneuert und dann auch öffentlich gewidmet werden soll, habe den Bauantrag zwar etwas verzögert, doch auch das habe sich inzwischen erledigt. Überhaupt müsse er den Verantwortlichen der Stadt Coburg ein großes Kompliment machen, betont Schulz. "Wir haben eine Riesenunterstützung von der Stadt. Ohne deren zügige und konstruktive Mitarbeit wären wir noch nicht so weit." Man spüre einfach, dass die Neugestaltung des Brauhofs "gewollt und gewünscht" sei.

Bei der Firma Coresale werden unterdessen Kaufverträge beurkundet, wie Schulz berichtet. Etwa ein Drittel der 44 Wohneinheiten sollen bis Ende Juni verkauft sein. Das Interesse an den Wohnungen sei nach wie vor hoch, viele Nachfragen kämen auch von außerhalb Coburgs, sagt Schulz. "Aber es sind noch genug Wohnungen da."
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