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Kommentar

Abstürze sind oft dem Faktor Mensch geschuldet

Immer dann, wenn ein Flieger abstürzt, stellt sich die Frage nach der Sicherheit dieses Fortbewegungsmittels. Je größer die Schlagzeilen in den Medien, desto größer auch das Fragezeichen hinter der vermeintlichen Sicherheit von Flugzeugen - aber auch von Flugplätzen.
Foto: Jochen Berger
 
von KLAUS ANGERSTEIN
Um es vorwegzunehmen: Der Flieger an sich ist sicher, ebenso die fränkischen Flugplätze, auf denen gestartet und gelandet wird.

Die behördlichen Auflagen sind enorm, nahezu alle Eventualitäten werden da berücksichtigt. Man möchte fast von Sicherheitsfetischismus sprechen. Beispiel: Ohne ein Gutachten des Deutschen Wetterdienstes über die flugklimatologischen Verhältnisse des Landeplatzes gibt es keine Genehmigung. Ein Sachverständiger hat das Gelände auf seine Eignung zu überprüfen. Übersichtspläne und Lagepläne müssen eingereicht werden, mit Höhenschichtlinien, die genau darstellen, was im Umkreis von drei Kilometern alles im Weg stehen könnte. Absolute Hindernisfreiheit heißt das Zauberwort.

Selbst die charakterliche Unbedenklichkeit des Betreibers wird hinterfragt. Erst dann, wenn alle diese Fragen zur Zufriedenheit beantwortet sind, erfolgt die Genehmigung zum Betrieb eine Flugplatzes.

Dass es trotz aller dieser Sicherheitsvorkehrungen immer wieder zu Abstürzen kommt, ist oft genug dem Faktor Mensch geschuldet. Zu hohe Risikobereitschaft bei schlechter Sicht, eine falsch eingeschätzte Situation, die Katastrophe vollzieht sich in Sekundenbruchteilen. Und ist nicht zu verhindern, trotz sicherer Flugplätze.

zum Thema "Flugzeugabsturz Coburg"






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