Coburg
Güterbahnhof

Abrissarbeiten am Coburger Güterbahnhof

Der Bebauungsplan fehlt noch, ein Verkehrskonzept steht noch aus, aber die Zeit drängt: Deshalb laufen auf dem ehemaligen Güterbahnhofsareal die ersten Abrissarbeiten. Der frühere Lokschuppen ist schon weg.
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Nur noch die Fenstergitter erinnern an den Lokschuppen, der sich im südlichen Teil des Güterbahnhofs befand. Das Gebäude selbst ist bereits abgerissen, nur ein Nebengebäude steht noch. Das Foto entstand am vergangenen Dienstag.  Foto: Simone Bastian
Nur noch die Fenstergitter erinnern an den Lokschuppen, der sich im südlichen Teil des Güterbahnhofs befand. Das Gebäude selbst ist bereits abgerissen, nur ein Nebengebäude steht noch. Das Foto entstand am vergangenen Dienstag. Foto: Simone Bastian
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Er stand ohnehin schon lange leer, und der Zustand des Gebäudes war mit "sehr schlecht" bewertet. Nun ist der Lokschuppen mit seinen vier Stellplätzen, der sich einst am Güterbahnhof befand, ganz verschwunden. An seiner Stelle soll nun zunächst ein provisorischer Parkplatz angelegt werden, sagt Karl Baier, Leiter des Stadtbauamts.

Doch dieser Parkplatz ist nur eine Zwischenlösung: Von der Ernst-Faber-Straße her soll eine schwerlastfähige Brücke ins ehemalige Güterbahnhofsareal geschlagen werden. Denn dort, wo sich im Süden des Güterbahnhofs noch die Hallen der Firma Max Carl befinden, wird sich bis 2017 die Firma Ros ansiedeln. Und dann sollten die Lkw auf einigermaßen befestigten Straßen bis zum künftigen Werksgelände fahren können.

Im März hat der Coburger Stadtrat den Rahmenplan für die Entwicklung des Güterbahnhofsgeländes verabschiedet und die Verwaltung beauftragt, die weiteren Schritte einzuleiten. Ein Verkehrskonzept für das Güterbahnhofsareal ist in Bearbeitung und dürfte voraussichtlich Oktober/November vorliegen, sagt Baier. Dann könnten Planung und Bau einer Brücke über die Itz in Verlängerung der Ernst-Faber-Straße ausgeschrieben werden.

Laut Rahmenplan sollen nur wenige der vorhandenen Gebäude stehen bleiben. Am Schlachthof neben dem denkmalgeschützten Verwalterhaus mit dem Uhrenturm noch die Schlachthofhalle direkt an der Itz. Erhalten bleiben sollen auch das Zollamtsgebäude, die frühere Bahnbrücke zum SÜC-Gelände, die Stückguthalle (Pakethalle), wo schon zweimal die Designtage stattgefunden haben, und schließlich das Gebäude Güterbahnhof 24 am südlichen Ende des Areals.
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