Frohnlach
Fussball-Landesliga Nordost

5:2-Heimsieg: Der VfL Frohnlach "lebt"

Frohnlach meldet sich eindrucksvoll zurück und stellt mit dem Erfolg gegen Veitsbronn den Anschluss ans hintere Mittelfeld der Tabelle her.
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Sayko Trawally (links) feiert mit Frohnlachs Torschützen zum 1:0, Sven Wieczorek.  Heinrich Weiß
Sayko Trawally (links) feiert mit Frohnlachs Torschützen zum 1:0, Sven Wieczorek. Heinrich Weiß
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Zum Abschluss der Vorrunde in der Landesliga Nordost haben am gestrigen Freitagabend der VfL Frohnlach und der ASV Veitsbronn-Siegelsdorf die Klingen im Willi-Schillig-Stadion gekreuzt. Im Duell des Siebzehnten gegen den Dreizehnten führten die Frohnlacher zur Pause mit 2:1. Am Ende hieß es 5:2 für die Müller-Elf, die mit dem dritten Heimsieg nun auch wieder Anschluss an die rettenden Plätze gefunden hat.
Zum ersten Mal standen sich diese beiden Teams gegenüber. Der VfL hatte nur einen Punkt aus den letzten zwei Spielen geholt, der ASV konnte zuletzt den FSV Bayreuth mit Kellerduell mit 4:3 besiegen. Es war für die Heimelf eine sehr wichtige Partie, denn mit einem Dreier konnte der Anschluss an die rettenden Plätze hergestellt werden.


Blitzstart des VfL

Mit einem Blitzstart legte die Heimelf los, denn Sven Wieczorek erzielte bereits in der zweiten Minute nach einem Abpraller von Torwart Fabio Goßler die 1:0-Führung. Aber die Gäste aus dem Fürther Stadtteil Veitsbronn-Siegelsdorf konnten per Weitschuss durch Yannick Stutz ausgleichen (19.). Doch kurz vor der Pause die erneute Führung für die Platzherren durch Lukas Pflaum nach einem schönen Spielzug (42.).


Knie war zur Stelle

Das sah zur Pause schon recht gut aus für den VfL. Noch besser wurde es gleich nach Wiederbeginn, als René Knie nach einer tollen Kombination über mehrere Stationen das 3:1 für die Gastgeber erzielte (48.). Doch der ASV gab nicht auf, kam durch Thomas Schilmeier nach einem Konter (58.) auf 2:3 heran. Doch die Gastgeber blieben konzentriert und konnten der Partie mit dem 4:2 durch einen Kopfball von Kevin Hartmann (73.) die erwünschte Richtung geben.
Lukas Werner sorgte gegen offensiv bemühte aber defensiv schwache Gäste mit dem 5:2 (83.) für die Entscheidung. Fünf Tore in einem Spiel hatte der VfL fast genau vor einem Jahr am 22. Oktober 2016 daheim beim 5:0 gegen den SV Erlenbach erzielt.


Eine Energieleistung

Es war eine Energieleistung der Heimelf, die sich endlich mal belohnen konnte. Denn für gute Leistungen dieser Art gab es in der Vergangenheit nur selten Punkte. Nun ist der VfL Frohnlach wieder dran, hat reelle Chancen den Klassenerhalt zu schaffen. Zum Ende der Vorrunde sieht es nicht schlecht aus.


Stimmen zum Spiel

Oliver Müller (Trainer VfL Frohnlach): "Wir waren die bessere Mannschaft. Aber Veitsbronn ist zweimal zurückgekommen. Es war schwer, aber dieses Mal hatten wir das bessere Ende für uns. Wir haben in einem schwierigen Spiel sehr viel investiert und haben verdient die drei Punkte geholt. Der Dreier wird uns Mut geben für die nächsten Aufgaben."
Michael Green (Trainer ASV Veitsbronn-Siegelsdorf): "Über 90 Minuten ist der Sieg verdient. Wir haben gleich das 0:1 kassiert , da waren wir nach wach. Nach dem 1:1 waren wir gefühlt dem 2:1 näher. Aber das 2:1 kurz vor und das 3:1 direkt nach der Pause waren dann schon vorentscheidend. Es war dann offener Schlagabtausch, den wir aber nicht mehr für uns entscheiden konnten." dme
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