Coburg
Ruhestörung

25-Jähriger beschallt in Coburg die ganze Nachbarschaft - und landet in Haftzelle

Ein Mann hat in Coburg ein Mehrfamilienhaus mit lauter Musik beschallt. Die Belehrung durch die Polizei brachte den Ruhestörer nur kurz zur Vernunft.
Artikel einbetten Artikel drucken
Ein Mann hat in Coburg ein Mehrfamilienhaus mit lauter Musik beschallt. Die Belehrung durch die Polizei brachte den Ruhestörer nur kurz zur Vernunft. Symbolfoto: Pixabay
Ein Mann hat in Coburg ein Mehrfamilienhaus mit lauter Musik beschallt. Die Belehrung durch die Polizei brachte den Ruhestörer nur kurz zur Vernunft. Symbolfoto: Pixabay
Über mehrere Stunden hinweg hörte am Mittwoch, in den frühen Abendstunden, ein 25-Jähriger Coburger in einem Mehrfamilienhaus in der Langen Maas im Stadtteil Scheuerfeld derart laut Musik, dass es die Nachbarschaft nicht mehr ertragen konnte. Der Vermieter entschloss sich kurzerhand dazu, die elektrischen Sicherungen der Wohnung des Ruhestörers herauszudrehen, um somit dem unerträglichen Lärm ein Ende zu machen. Zeitgleich verständigte er die Coburger Polizei.

In einem Gespräch mit den Ordnungshütern versprach der Ruhestörer seine Musik weiterhin nur noch auf einem niedrigem Lautstärkelevel zu hören. Damit war vor Ort für alle Parteien zunächst der Vorfall geklärt und es mussten keine weiteren Maßnahmen von polizeilicher Seite aus ergriffen werden.


Aus den Augen aus dem Sinn

Doch noch bevor die Coburger Ordnungshüter wieder in ihren Streifenwagen einstiegen, schallte erneut extrem laute Musik aus der Wohnung des 25-Jährigen. Da nicht auszuschließen war, dass der Coburger in den Nachtstunden die Ruhe auch weiterhin beträchtlich stören wird, wurde er in Gewahrsam genommen. Um den Coburger aus der Wohnung zu locken, drehten die Ordnungshüter dem 25-Jährigen wieder den Saft am Sicherungskasten ab. Dieser bemühte sich daraufhin zwecks Wiederherstellung der Energiezufuhr aus seiner Wohnung und konnte in Gewahrsam genommen werden.


Die Nacht musste er im Haftraum der Coburger Polizeiinspektion verbringen - ohne Musikbegleitung. Ihn erwartet außerdem eine Anzeige wegen unzulässigen Lärms nach dem Ordnungswidrigkeitengesetz.
Verwandte Fotoserien
Noch keine Kommentare
Sie sind nicht angemeldet.
Sie müssen angemeldet sein, um Kommentieren zu können!
registrieren