Bundestagswahl 2017: Prognosen, Umfragen, Ergebnisse und der Wahlomat

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Auf dieser Seite finden Sie die Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Bundestagswahl

Wann findet die Bundestagswahl statt?

Die Bundestagswahl 2017 findet am 24. September statt. Der Termin wurde vom Bundeswahlleiter festgelegt und am 24. Januar 2017 vom damaligen Bundespräsidenten Joachim Gauck bestätigt.

Wer darf bei der Bundestagswahl wählen?

Jeder Deutsche, der am Tag der Wahl, dem 24. September 2017, mindestens 18 Jahre alt ist und seit mindestens drei Monaten seinen Wohnsitz in Deutschland besitzt, darf bei der Wahl zum 19. Deutschen Bundestag teilnehmen.

Wie viele Stimmen habe ich bei der Bundestagswahl?

Jeder der etwa 60 Millionen Wahlberechtigten in Deutschland hat zwei Stimmen - eine Erst- und ein Zweitstimme. Mit einer wählt man einen Direktkandidaten oder -kandidatin, mit der anderen wählt man die Landesliste einer Partei.

Wann steht das Ergebnis der Bundestagswahl fest?

Wenn um 18 Uhr am Wahlsonntag die Wahllokale schließen, gibt es direkt die erste Prognose. Zu diesem Zweck werden bis zu 100.000 Wähler vor Wahllokalen befragt. Gegen 18.15 gibt es eine erste Hochrechnung. Sie basiert auf ersten Auszählungsergebnissen einiger Wahllokale. Um etwa 21.30 Uhr sind meist die Erststimmen ausgezählt - ein erster Meilenstein zum endgültigen Ergebnis. In der Nacht auf Montag gibt dann der Bundeswahlleiter das "vorläufige amtliche Endergebnis" bekannt, das "endgültige amtliche Endergebnis" steht dann einige Tage nach der Wahl fest, weicht aber kaum mehr vom vorläufigen Ergebnis ab.

Seit wann gibt es die Bundestagswahl?

Die erste Bundestagswahl fand 1949 statt. Damals gewann die CDU unter Konrad Adenauer die Wahl - er blieb 14 Jahre im Amt. Die Bundestagswahl 2017 ist die Wahl zum 19. Deutschen Bundestag.

Wer gewinnt die Bundestagswahl?

Bei der Bundestagswahl gewinnt die Partei, die am meisten Stimmen auf sich vereinigt und im Bundestag am meisten Sitze stellt. Sie besitzt traditionell das Vorrecht, Koalitionsverhandlungen mit anderen Parteien zu beginnen, um eine absolute Mehrheit im Bundestag zu erlangen. Diese wird benötigt, um eine Bundeskanzlerin oder -kanzler zu wählen.

Wen oder was wählt man eigentlich genau bei der Bundestagswahl?

Die Wahlberechtigten wählen mit ihrer Erst- und ihrer Zweitstimme Direktkandidaten und Listenkandidaten in den Bundestag. Auch wenn der Wahlkampf oft auf Spitzenkandidaten fokussiert wird, wählen jedoch nicht die Bürger die Kanzlerin oder den Kanzler, sondern der Bundestag wählt den Regierungschef. Die Regierungschefin - die Kanzlerin - bestimmt dann das Kabinett, der Bundespräsident bestätigt schließlich Kanzlerin oder Kanzler im Amt sowie die Minister.

Wer wählt bei der Bundestagswahl die AfD?

Eine Studie der Hans-Böckler-Stiftung hat herausgefunden, dass jene Wähler wahrscheinlich ihr Kreuz bei der Partei machen, die Angst vor sozialem Abstieg, zum Beispiel durch Jobverlust haben. Potentielle AfD-Wähler fühlen sich außerdem von Politik und Institutionen unzureichend vertreten. Hauptsächliches Ziel der Kritik: Bundeskanzlerin Angela Merkel.