Universität

Studie: So hilft Biertrinken beim Studium

Eine dänische Studie hat gezeigt, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen Alkoholkonsum und dem Hochschulabschluss.
Eine dänische Studie hat gezeigt, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen Alkoholkonsum und dem Hochschulabschluss. Foto:PIxabay
 
Eine Umfrage dänischer Forscher unter 14.000 Studenten hat ergeben, dass es wohl für das erfolgreiche Abschließen eines Studiums hilfreich sein kann, Alkohol zu trinken. Studenten, die Alkohol trinken, brechen ihr Studium seltener ab als Abstinenzler. Die Ergebnisse der Studie des dänischen "Evaluations Institut EVA" klingt überraschend, ist Biertrinken normalerweise kein Indikator für erfolgreiches Lernen und berufliches Vorankommen.

Und so überrascht es dann auch wenig, dass es nicht der Alkohol selbst ist, der beim Studium unter die Arme greift, sondern die Geselligkeit der Trinkanlässe. So helfen Partys und Einführungsveranstaltungen dabei, den Anschluss nicht zu verlieren und den wichtigen sozialen Halt bei den Kommilitonen zu finden.

Wer solche Veranstaltungen ablehnt, weil er oder sie keinen Alkohol trinkt und sich dort dann vielleicht nicht wohl fühlt, bricht mit höherer Wahrscheinlichkeit das Studium ab, so die Forscher. Abstinente Studenten verlören laut der Studie häufiger den Kontakt zu Kommilitonen und damit die Motivation, weiterhin die Universität zu besuchen.
Das bedeutet aber keinen Freifahrtschein für Vieltrinker: Die selten zutreffende Regel "viel hilft viel" geht auch hier fehl. Wer häufig betrunken ist und morgens in der Uni entweder mit Restalkohol oder einem Kater zu kämpfen hat, wird ebenfalls mit höherer Wahrscheinlichkeit zum Studienabbrecher.
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