Bayreuth
Basketball

Medi-Trainer Raoul Korner: "Eine Begegnung, die wir gewinnen müssen"

Medi Bayreuth will gegen Schlusslicht Tigers Tübingen siegen, um sich eine gute Play-off-Position zu sichern.
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Beim Spiel gegen Schlusslicht Tigers Tübingen denkt Medi-Trainer Raoul Korner (rechts) bereits an eine gute Play-off-Positionierung. Hier berät er sich mit Gabe York, der mit 21 Punkten und fünf Dreiern Topscorer beim 87:77-Hinspielerfolg gegen Tübingen war.  Foto: Peter Mularczyk/Archiv
Beim Spiel gegen Schlusslicht Tigers Tübingen denkt Medi-Trainer Raoul Korner (rechts) bereits an eine gute Play-off-Positionierung. Hier berät er sich mit Gabe York, der mit 21 Punkten und fünf Dreiern Topscorer beim 87:77-Hinspielerfolg gegen Tübingen war. Foto: Peter Mularczyk/Archiv
Nach der knappen Niederlage bei Tabellenführer FC Bayern München und dem Einzug in die Play-offs der Basketball Champions League wartet auf Bundesligist Medi Bayreuth am Samstag (10. Februar, 20.30 Uhr) eine Pflichtaufgabe: Das abgeschlagene Schlusslicht Walter Tigers Tübingen gastiert in der Bayreuther Oberfrankenhalle.


Bundesliga

Medi Bayreuth -
Tigers Tübingen
"Die Zeit ist reif für eine gute Saison", zeigte sich Tigers-Geschäftsführer Robert Wintermantel vor der Saison noch optimistisch. Seitdem haben die Schwaben allerdings nur einen Sieg eingefahren und tragen weit abgeschlagen die Rote Laterne der Basketball-Bundesliga. Der Abstand zu den rettenden Plätzen beträgt bereits vier Siege.

Damit ist die Hoffnung auf den Klassenerhalt nach vierzehnjähriger Ligazugehörigkeit nur noch gering, zumal auch die vielen Veränderungen im Team bisher keine Besserung brachten. Anfang Dezember trennten sich die Tigers vom glücklosen US-Trainer Tyron McCoy, der für Matthias Fischer Platz machen musste. Fischer stand bis dahin beim polnischen Erstligisten PGE Turow Zgorzelec unter Vertrag und assistierte im Herbst Bundestrainer Henrik Rödl bei den Qualifikationsspielen für die Weltmeisterschaft 2019 in China. Mit Malcolm Lee kam ein neuer, NBA-erfahrener Shooting Guard, der die Tübinger in der zweiten Saisonhälfte aus dem Tabellenkeller werfen soll. "Er ist schnell, groß gewachsen für einen Guard und sehr gut darin, den Korb zu attackieren", charakterisiert Tigers-Geschäftsführer Wintermantel den neuen Hoffnungsträger.


Wiedersehen mit McCrea

Zudem trifft das Medi-Team heute Abend auf einen alten Bekannten: Der starke US-Center Javon McCrea, der bis kurz vor Weihnachten noch als Stellvertreter für den verletzten Assem Marei im Medi-Trikot gespielt hatte, soll nun den Tigers dabei helfen, ihre schwache Rebound-Bilanz (die schlechteste der Liga) zu verbessern.

"Wir werden diese Partie nichts anders angehen, als andere", sagt Medi-Trainer Raoul Korner und macht deutlich: "Im Hinblick auf die Play-offs ist es eine Begegnung, die wir gewinnen müssen!"
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